Ein Zeichen gegen Geschwindigkeit

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Ein Zeichen gegen Geschwindigkeit setzen! Bürger aus Bachmehring mit dem "eigenen" Gerät für den Gemeindeteil
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Eiselfing – Es ist eine Herzensangelegenheit vieler Bürger. Selbst haben sie mit Engagement und Willensstärke dazu beigetragen, dass nun erste Geschwindigkeits-Kontrolltafeln besorgt wurden.

An der Wasserburger Straße im Gemeindegebiet rasen die Autos in stattlichem Tempo vorbei. „Da muss doch etwas getan werden gegen diese Raserei“, finden etliche Bürger aus Bachmehring. Bastian Aringer, Siglinde Meltl und Marianne Hofmann sammelten deshalb in den Siedlungen des Gemeindeteils Spenden für die Anschaffung von Geschwindigkeitsanzeigern. Viele Hundert Euro kamen zusammen, rund die Hälfte des Preises für die beiden Geräte kam durch Spenden zusammen, die Gemeinde bezuschusste die Kontrolltafeln und sorgt auch für die Anbringung und den Unterhalt der Elemente.

Besonders wichtig erschien es den Bürgern, endlich ein eigenes Gerät zu besitzen, das speziell in den Hauptverkehrsstraßen und an auffälligen Strecken in den Siedlungen die Verkehrsteilnehmer darauf aufmerksam macht, dass das gefahrene Tempo aktuell nicht zu den erlaubten Regeln passt. „Wir sind beim Spendensammeln in Bachmehring mit vielen Bürgern ins Gespräch gekommen und haben ganz unterschiedliche Meinungen gehört“, erklärt Marianne Hofmann.

Es sei viel Zuspruch für die Aktion gekommen, doch einige Bewohner seien der Meinung, diese Art der Ermahnung rasender Verkehrsteilnehmer würde nicht viel an der Gesamtsituation ändern, erklärt Siglinde Mertl. „Wir brauchen aber eine Möglichkeit, um unsere Ortschaft sicherer zu machen“, sind sich die engagierten Bürger einig.

In wenigen Tagen werden die Mitarbeiter des Bauhofs die beiden Messgeräte montieren, ein Gerät wird wohl regelmäßig an der Wasserburger Straße angebracht, ein weiteres in einer Siedlung in Bachmehring selbst. „Es ist großartig, wenn sich Bürger so engagieren und hier viele Hundert Euro durch Spenden eigenverantwortlich dazugeben können“, zeigt sich Bürgermeister Georg Reinthaler begeistert. Die Gemeinde würde auch anderen Ortschaften im Gemeindegebiet solche Geschwindigkeitsanzeiger ermöglichen, durch eine gemeinsame Finanzierung durch Bürgerspenden und Gemeindegeld könne man auch über zusätzliche Messtafeln diskutieren, heißt es aus dem Rathaus.

Im Gespräch mit wasserburg24.de erklärt Reinthaler: „Das Ziel wäre, dass wir durch die Nutzung von Geschwindigkeitsanzeigern an die Vernunft der Verkehrsteilnehmer appellieren könnten und ein vorschriftsmäßiges Fahren auf den Straßen der einzelnen Ortschaften Eiselfings erreichen würde“.

Der Startschuss ist schon einmal gefallen, bei der symbolischen Übergabe der Geschwindigkeitsanzeiger für die Bürger aus Bachmehring zeigten sich alle Beteiligten äußerst erfreut und zuversichtlich, dass es ein guter Weg sei, um überhöhte Geschwindigkeit im Ort zu minimieren.

Quelle: rosenheim24.de

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