Keime in der Trinkwasserversorgung 

Chlorung in Gemeindegebiet Eiselfing wird am Dienstag beendet 

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Eiselfing - Die Chlorung zur Bekämpfung von Keimen im Gemeindegebiet dauerte knapp zwei Wochen an. Am Dienstag soll die Chlorung nun beendet werden.

UPDATE, Montag 17. September: Chlorung wird am Dienstag beendet

Der Zweckverband hat seit Mittwoch, 3. September, das Trinkwasser in folgenden Teilen gechlort: 

- gesamter Gemeindebereich Eiselfing mit allen Ortsteilen 

- die Ortsteile Schönberg, Oberthalham und Stettberg (Gemeinde Babensham) 

- die Anwesen Weikertsham 10a und 14 (Stadtgebiet Wasserburg). 

Das Gesundheitsamt Rosenheim hat nun am Montag, 17. September mitgeteilt, dass die Anordnung zur Chlorung beim Zweckverband ab Dienstag, 18. September aufgehoben wird. Der Zweckverband wird daher die Chlorung am Dienstag beenden. Bis sich das Chlor in den Leitungen verflüchtigt, können jedoch noch einige Tage vergehen. 

In nächster Zeit müssen nun vermehrt Wasserproben genommen werden. Leider konnte die Ursache für die geringe Verkeimung bis jetzt nicht festgestellt werden. Durch die Chlorung sollten die Keime jedoch beseitigt sein. Wir bedauern die Unannehmlichkeiten sehr und hoffen auf ihr Verständnis.

Pressemitteilung Zweckverband zur Wasserversorgung der Schonstetter Gruppe

Neuigkeiten vom 11. September:

Bei der jüngsten Untersuchung des Trinkwassers wurden im Hochbehälter Eiselfing und im Versorgungsnetz des Gemeindegebietes eine geringe Anzahl an Keimen gefunden. Nach Empfehlung des Gesundheitsamtes Rosenheim muss das Trinkwasser nun aus Vorsichtsmaßnahmen gechlort werden. 

Ursprünglich sollte die Chlorung lediglich eine Woche andauern. Nun aber werde bis voraussichtlich kommenden Freitag, 14. September, weiter gechlort, wie ein Mitarbeiter des Zweckverbands zur Wasserversorgung der Schonstetter Gruppe auf Nachfrage der Redaktion bestätigt. 

Das Problem: Aufgrund der teils langen und außerhalb liegenden Leitungen sei das Chlor noch nicht in jeder Ecke des Gemeindegebiets angekommen - wie beispielsweise in Richtung des Ortsteils Freiham. Danach dauere es noch wenige Tage, bis sich das Chlor wieder verflüchtigt hat. 

Gefunden habe man eine geringe Anzahl an "coliformen Keimen", sprich keine Bakterien, sondern sogenannte "Indikatorparameter". Die Ursache der Verkeimung liege jedoch noch im Dunkeln. Eine Abkochverfügung für die Bürger zu erlassen sei nach wie vor nicht notwendig, das Wasser könne trotz Chlorung weiterverwendet und getrunken werden. 

Was passieren kann, wenn die Bürger Vorsichtsmaßnahmen des Gesundheitsamt ignorieren und verkeimtes Wasser dennoch unbehandelt weiterverwenden, haben wir in einem ausführlichen Artikel zusammengefasst.

mb

Rubriklistenbild: © dpa

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