Gelungenes Premierenwochenende in Eiselfing

Über 500 Besucher schauten sich "Sei doch ned so dumm" an

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Eiselfing - Was für ein Auftakt für die diesjährige Theatersaison in Eiselfing: Über 500 Besucher haben sich am ersten Wochenende davon überzeugen wollen, ob der Zangerl Opa wirklich noch nicht „reif fürs Altersheim“ ist.

Die dreiaktige Komödie "Sei doch ned so dumm" von Ulla Kling, macht ihrem Namen alle Ehre und beweist, dass auch der Zusatz „nach einer wahren Begebenheit“ mehr als passend ist. Denn bei allem Klamauk und deftigen Dialogen bietet das Stück letztlich reichlich Stoff zum Nachdenken

Alles beginnt damit, dass der Zangerl Opa (Engelbert Schneider) nach dem Tod seiner Frau in den Augen seiner Kinder mit dem Haushalt und alleine in seinem Haus überfordert ist. Am liebsten wäre es ihnen, er ginge ins Altenheim. Da der Opa das partout nicht möchte, hofft man auf viele Bewerbungen auf die geschaltete Anzeige für die Stelle einer Haushälterin. 

Noch nicht reif fürs Altersheim

Freundlich wird der Opa von Schwiegertochter Lydia (Katharina Samberger) zuvor noch darauf hingewiesen „dass die Annonce viel Geld gekostet hat und er sich ja zamreissen soll“. Gesagt, getan. Die erste Bewerberin in Form der jungen, attraktiven Lilo (Theresia Bräu) erscheint und für den Opa ist die Sache schnell klar, „de mog i oder koane“. Leider hat er die Rechnung ohne seinen Sohn Ludwig (Gerhard Wimmer) gemacht, der die junge Dame postwendend wieder heimschickt. 

Auch die nachfolgende Bewerberin Fatima (Lisa Höfler), die sich selbst nicht sicher ist, ob sie denn jetzt sieben, zehn oder zwölf kleine Kinder hat, entspricht nicht den Vorstellungen der Kinder. Erst mit Irma Kragler (Petra Wolfsberger), die es sich gleich im Haus vom Zangerl Opa gemütlich macht, ist, ginge es nach den Kindern, die perfekte Hilfe für den Opa gefunden. Was dieser allerdings anders sieht, denn „des is‘ ja a ganz a oide“… 

Ob es Irma Kragler doch noch gelingt den Opa von ihren Qualitäten zu überzeugen, kann an diesem Wochenende nochmals mitverfolgt werden. Am Freitag, den 26. Januar und am Samstag, den 27. Januar heisst es im Sanftl-Saal in Eiselfing nämlich erneut: „Vorhang auf!“. Beginn ist jeweils um 20 Uhr, Karten gibt es ab 19 Uhr an der Abendkasse.

Pressemeldung Theater Eiselfing

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