Aham jetzt neues Daheim für 18 Asylbewerber

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Der Helferkreis ist guter Dinge und möchte den Asylbewerbern, die nach Aham gekommen sind, einen gelungenen Start ermöglichen.
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Eiselfing – Bereits seit einigen Wochen wurde in der Gemeinde gemeinsam geplant, organisiert und vorbereitet. Nun hat der Helferkreis die angekommenen Asylbewerber in Aham willkommen geheißen.

Kurz nach der Info, dass ein ehemaliger Gasthof in der Ortschaft Aham als Unterkunft für Asylbewerber zur Verfügung gestellt wird, haben sich engagierte Bürger zusammengetan und einen Helferkreis gebildet. Seitdem wurden Spendenangebote notiert und vor allem auf menschlichen Einsatz gehofft. Den Beweis, dass man neuen Mitbürgern gegenüber aufgeschlossen auftritt, lieferten die zwölf Helfer aus der Umgebung. Wolfgang beispielsweise kennt sich mit der Mentalität der Afrikaner gut aus und hat in weiser Voraussicht gleich mal einen Fußball besorgt. Zwei Helferinnen wohnen in unmittelbarer Nachbarschaft.

Nach der Ankunft der 18 Asylbewerber, die der Gemeinde Eiselfing zugeteilt wurden, gleich eine erste Überraschung: Die jungen Männer stammen nicht wie ursprünglich gedacht alle aus Mali, sondern überwiegend aus Senegal. „Das spielt für uns aber gar keine Rolle, woher, wir heißen alle Neubürger herzlich willkommen und werden alles Mögliche versuchen, dass sie sich schnell und gut bei uns einleben“, hieß es am Donnerstagabend von Bürgermeister Georg Reinthaler.

Der ehemalige Gasthof in Aham, der zukünftig das Zuhause der Asylbewerber sein soll, wurde etwas umgestaltet, jetzt geht es für die Männer darum, den Alltag zügig kennenzulernen und sich zurecht zu finden. „Es ist großartig, dass in Eiselfing bereits im Vorfeld ein Helferkreis gebildet wurde, noch bevor die Asylbewerber ankamen“, betonten die beiden Vertreter der Caritas, die bei der Ankunft der Männer aus Senegal ebenfalls in Aham anwesend waren.

Im Vorfeld kam es zu Diskussionen, weil sich nicht alle Bürger mit dem Gedanken anfreunden konnten, dass in der nächsten Umgebung Asylbewerber wohnen werden.

Erste Gespräche und Informationen

Nach der Ankunft der Männer aus Senegal wurden alle Details geklärt, die es zu wissen gilt. Beispielsweise die Möglichkeit, Räder zu nutzen oder mit dem Bus nach Eiselfing oder Wasserburg zu fahren.

„Bei Fragen oder Schwierigkeiten sind wir alle gerne für Sie da, auch in Belangen rund um die Behördengänge und dergleichen“, betonte Rathauschef Georg Reinthaler im Zuge seiner Begrüßungsworte. Zwei Frauen aus der Nachbarschaft werden sich künftig besonders dafür einsetzen, dass der Alltag zwischen Ahamer Bürgern und den Neuankömmlingen aus Mali und Senegal reibungslos funktioniert.

Eine Besonderheit wurde den Asylbewerbern besonders genau erklärt: Am Dach des alten Gasthofs ist die Feuerwehralarmierung befestigt. Sowohl beim samstäglichen Probealarm, als auch im Ernstfall wird es für die Hausbewohner dann also kurzzeitig sehr laut. Übersetzt wurde den Asylbewerbern auf Französisch und auf Englisch. Jetzt soll den Neuankömmlingen erst einmal Zeit zum Eingewöhnen gegeben werden. „Für alle, die sich zukünftig gerne noch mit Geld- oder Sachspenden beteiligen möchten, können sich in eine Liste im Eiselfinger Rathaus eintragen“, erklärte Reinthaler.

Quelle: rosenheim24.de

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