Lauf für ein Leben: Ausdauer und Engagement

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Der Lauf für ein Leben lässt die Schüler gemeinsam für eine gute Sache näher zusammenrücken.

Eiselfing - Es ist geschafft. Der Lauf für ein Leben, der bereits zum 18. Mal ausgetragen wurde, hat viele Schüler und viele umliegende Schulen zusammengebracht.

„Am Freitag über 1000 Läuferinnen und Läufer auf der Strecke, am Samstag etwas ruhiger aber nicht minder schön!“ Diese Bilanz zogen die Verantwortlichen des „Laufs für ein Leben“ zu Gunsten des Projekts „Land für Indios“ in Ecuador in diesem Jahr. Zum weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannten Lauf, der von der Grund- und Mittelschule Eiselfing heuer nun schon zum 18. Male ausrichtet wurde, gab Bürgermeister Georg Reinthaler am Freitag mit Schirmherrn Michael Altinger und am Samstag mit Dekan Josef Reindl den symbolischen „Starschuss“. Insgesamt mehr als 1300 Teilnehmer nutzten teilweise sowohl an den zwei Laufvormittagen sowie auch am immer beliebter werdenden Abendlauf am Freitag auf der einen Kilometer langen Pendelstrecke zwischen Eiselfing und Alteiselfing die  Gelegenheit, fleißig Sponsorengelder zu erlaufen. Nach vorläufigen Schätzungen werden wohl über 60000 Euro zusammenkommen.

Lauf für ein Leben 2015: Bereits zum 18. Mal findet dieses Projekt in Eiselfing statt

Die Endergebnisse aller Schüler inklusive der beteiligten 13 Schulen werden derzeit noch berechnet. Neben dem sportlichen Aspekt, der vor allem bei den athletischen Läufern im Vordergrund lag, ging es natürlich darum, zu erkennen, dass es für eine Schulfamilie, die den Wert ‚Gemeinschaft‘ in den Vordergrund stellen möchte, wichtig ist, in einem sozialen Miteinander Kontakte zu pflegen und helfend für Menschen auch in einem anderen Kontinent tätig zu werden, wo die Menschen nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Dass dieser Geist spürbar wurde, sorgte dafür, dass die gesamte Atmosphäre der Veranstaltung so manchen Läufer aber auch Zaungast spontan dazu verleitete, sein

Wiederkommen im nächsten Jahr bereits anzukündigen oder erstmals mitzulaufen. Dies freute natürlich alle Mithelfer und Organisatoren, an der Spitze Elfi Reischl, die wieder für einen reibungslosen Ablauf gesorgt hatte.

Im nächsten Jahr wird der Lauf, der bisher zweitägig als Schulveranstaltung ausgewiesen war,

seinen schulischen Schwerpunkt nur mehr am Freitag haben, ist es doch gar nicht mehr so leicht, ein eingespieltes Team, bestehend aus Kollegen und Kolleginnen, den Pensionisten der

Schule, nicht schulischen Helfern und dem Elternbeirat zusammenzustellen. Deshalb freute sich Schulleiter Karlheinz Rieger auch besonders, dass der Elternbeirat so tatkräftig zupackte

und erneut Mitglieder des katholischen Landvolks mithalfen, der TSV Eiselfing mehrere Zelte zur Verfügung stellte und die Organisatoren an den teilnehmenden Schulen ihr Bestes zum Gelingen des Projektes beitrugen.

Jürgen Forster und Günther Dieplinger, ein treuer österreichischer Gastläufer, schafften mit je 100 Kilometern dabei wieder ein besonders tolles sportliches Ergebnis. Erfreulich war auch wieder Hilfe und optimalen Streckenbetreuung durch die Johanniter. Für die Unterhaltung

der Gäste sorgte am Freitagabend die Lehrerband ‚Hörsturz‘, am Samstag die Nachwuchsband ‚Maybe‘, die mit ihren Songs jeweils für beste Stimmung sorgten. Tombola, Tomatenverkauf und Barfußpfad sorgten zwischendurch für Abwechslung. Anstrengungsbereitschaft vor allem

bei den Allerjüngsten unter den Schülerinnen und Schülern war an den beiden Lauftagen besonders zu fühlen.

Eindrücke vom Freitag:

Tolle Momente beim Lauf für ein Leben

Die Marathonstrecke wurde gleich von mehreren Schülerinnen und Schülern übertroffen. Der sportliche Schülerrekord lag diesmal bei Tristan Harig aus der 5. Klasse, der 68 Kilometer schaffte. Ein solches Signal für Ausdauer und sozialen Gemeinsinn, zeige, dass mehr in

unseren Kindern stecke, als es so manche Zeugnisnote scheinbar festschreibt, so Schulleiter Rieger. Mit Freude und Stolz erfülle ihn, eine Schule mit so viel Teamgeist und sozialem Gemeinsinn zu leiten, die zudem auf so viele kommunale Ressourcen zurückgreifen könne.

Karlheinz Rieger

Quelle: rosenheim24.de

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