Lauf für ein Leben schon zum 19. Mal

Das Helfen in Eiselfing "läuft" hervorragend! 

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Viele Teilnehmer und mit 1600 Läuferinnen und Läufern sogar Teilnehmerrekord beim 19. Lauf für ein Leben.

Eiselfing - Routine ist das Organisieren des Lauf für ein Leben noch nicht geworden, denn immer wieder werden neue Details in das Programm mit aufgenommen. Eines jedoch bleibt auch beim 19. Lauf bestehen: Die große Bereitschaft, mit jedem Kilometer helfen zu können.

„Lafft’s eich ned übern Haufa!“ Dieser Ratschlag von Schirmherr Michi Altinger war diesmal angesichts von mehr als 1600 Läuferinnen und Läufern auf der Pendelstrecke zwischen Eiselfing und Alteiselfing durchaus ernst gemeint.

Lauf für ein Leben in Eiselfing

Das bedeutete Teilnehmerrekord beim 19. Lauf für ein Leben zu Gunsten des Projekts „Land für Indios“ in Ecuador, bei dem neben der Grund- und Mittelschule dieses Mal auch der TSV Eiselfing mit im Boot war, welcher erstmals die Abwicklung am Samstag übernommen hatte. Vor allem am Freitagvormittag teilten sich zeitweise weit über 1000 Schüler aus 14 Schulen gleichzeitig die Strecke. Weitere zahlreiche Laufbegeisterte sammelten aber noch am Freitagnachmittag und am Samstag bei insgesamt idealen Witterungsbedingungen, aber etwas weniger beengt, ihre Sponsorengelder. Die Endergebnisse und erlaufenen Sponsorengelder aller Schulen und der verschiedenen Gruppen werden derzeit noch berechnet.

Bürgermeister Georg Reinthaler gab am Freitagmorgen zusammen mit dem langjährigen Schirmherren Michi Altinger den symbolischen „Startschuss“ zu der weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannten sportlichen und sozialen Veranstaltung. Neben dem sportlichen Aspekt, der vor allem bei den erneut wieder aus ganz Deutschland und mehreren Ländern angereisten athletischen Läuferinnen und Läufern im Vordergrund stand, Reiner Hillebrand schaffte als bester 84 Kilometer, ging es für die Schülerinnen und Schüler auch darum, zu erkennen, dass für eine Schulfamilie der Wert ‚Gemeinschaft‘ verstärkt im Vordergrund stehen sollte. Wichtig sei es aber auch, im gesamten sozialen Miteinander vor Ort Kontakte zu pflegen und dabei helfend für Menschen weit weg tätig zu werden, wo oft nur wenige auf der Sonnenseite des Lebens stünden, so Schuleiter Karlheinz Rieger.

Deshalb freute es ihn auch besonders, dass gleich mehrere Asylbewerber beteiligt waren, Sponsorengelder zu erlaufen.

Insgesamt veranlasste die gesamte Atmosphäre der Veranstaltung so manchen Läufer aber auch Zaungast, sein Wiederkommen im nächsten Jahr bereits erneut anzukündigen.

Dies freute natürlich alle Mithelfer und Organisatoren, an der Spitze Elfi Reischl, die wieder für einen reibungslosen Ablauf mit dem Schwerpunkt am Freitag als Schulveranstaltung gesorgt hatte. Für denTSV Eiselfing konnte dessen Vorsitzender Alexander Lax eine erfreuliche Bilanz für die Veranstaltung ziehen. Er bewertete vor allem die gute Zusammenarbeit mit der Schule positiv und freute sich über die gute Stimmung rund um den Lauf.

Schulleiter Karlheinz Rieger zeigte sich angesichts der läuferischen Leistungen einzelner Teilnehmer beeindruckt, aber auch davon, dass das Kollegium, der Sportverein, der Elternbeirat, Mitglieder des katholischen Landvolks und viele andere so reibungslos zusammenwirkten und die Organisatoren der teilnehmenden Schulen und Gruppen so engagiert ihr Bestes zum Gelingen des Projektes beitrugen.

Erfreulich war auch erneut die Hilfe und optimalen Streckenbetreuung durch die Johanniter. Für die Unterhaltung der Gäste sorgten mit ihren Songs am Freitagnachmittag die Lehrerband ‚Hörsturz“. Tombola, Tomaten- und Kuchenverkauf aber vor allem der Laser-Trainingsschießstand der bekannten Biathletin Franziska Preuß

sorgten im Rahmenprogramm zwischendurch nicht nur für weitere Erlöse für das derzeit erdbebengebeutelte Andenland Ecuador, sondern auch für genügend Abwechslung und Unterhaltung.

Eine besondere Anstrengungsbereitschaft, die im normalen Schulalltag gar nicht so abgerufen werden kann, war jedenfalls bei den meisten Schülerinnen und Schülern zu spüren. Den sportlichen Höhepunkt setzte allerdings Tristan Harig aus der 6. Klasse der Eiselfinger Mittelschule. Er schaffte diesmal über die beiden Lauftage hinweg addiert sagenhafte 80 Kilometer.

Karlheinz Riegeer

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