Knapp 1000 Fische verendeten bei Eiselfing im Juli durch Gülleeintritt 

Unbekannter Verursacher - gehen die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft weiter? 

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In Folge der am 1. Juli 2019 festgestellten Verunreinigung des Schwarzmoosbaches im Gemeindegebiet Eiselfing hatten Helfer von Feuerwehr und Kreisfischereiverein knapp 1.000 tote Fische aus dem Gewässer geborgen. 

Eiselfing - Gülle verursachte im Juli 2019 ein massives Fischsterben im Schwarzmoosbach bei Eiselfing. Inzwischen befindet sich der Fall in den Händen der zuständigen Staatsanwaltschaft in Traunstein. 

Die Vorort-Ermittlungen zum massiven Fischsterben Anfang Juli des Jahres im Schwarzmoosbach sind mittlerweile abgeschlossen. Das teilte die Gemeinde nun nach Rückmeldung der Polizei auf eine aktuelle Anfrage von Seiten der Eiselfinger Verwaltung der Öffentlichkeit mit. 


"Der Ball liegt nun bei der zuständigen Staatsanwaltschaft in Traunstein", erklärt Bürgermeister Georg Reinthaler schriftlich gegenüber der Redaktion von wasserburg24.de. 

Durch die Beamten der Polizeiinspektion Wasserburg seien umfangreiche Ermittlungsarbeiten vor Ort durchgeführt worden. "Man hat uns mitgeteilt, dass bezüglich der aufgetretenen Gewässerverunreinigung und den angrenzenden Nutzflächen keine eindeutige Zuordnung möglich gewesen ist." 


Aus diesem Grund hat die Polizei den Fall kürzlich mit dem Status "Ermittlungen gegen Unbekannt" an die Staatsanwaltschaft abgegeben. Die Verantwortlichen dort prüfen jetzt den Sachverhalt nun und müssen entscheiden, ob noch weitere Ermittlungsschritte eingeleitet werden. 

Eintritt von Gülle verursachte Massensterben der Tiere 

In Folge der am 1. Juli 2019 festgestellten Verunreinigung des Schwarzmoosbaches im Gemeindegebiet Eiselfing hatten Helfer von Feuerwehr und Kreisfischereiverein knapp 1.000 tote Fische aus dem Gewässer geborgen. 

Offizielle Labortests des Bayerischen Landesamtes für Umwelt, die Wochen nach dem tragischen Ereignis das Ergebnis ans Licht brachten, ergaben den Eintrag von Gülle als Todesursache

Die ökologische Wiederaufwertung des rund drei Kilometer langen Bachabschnitts ist für das kommende Jahr bereits fest vorgesehen. In Planung sei laut Reinthaler etwa ein zum Gewässerlebensraum passender Fischbesatz

Der Eiselfinger Bürgermeister betont dazu: "Wir befinden uns hier weiterhin in engem Austausch mit den heimischen Fischereipächtern. Die Maßnahmen sollen im Spätwinter beziehungsweise Frühjahr 2020 starten." 

mb

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