Baubeginn im Sommer

Eiselfing erhält einen Mini-Kreisel und hofft auf mehr Verkehrssicherheit

So sieht der Plan für den Mini-Kreisverkehr in Eiselfing aus. Am 1. Juli soll der Bau beginnen.
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So sieht der Plan für den Mini-Kreisverkehr in Eiselfing aus. Am 1. Juli soll der Bau beginnen.

Gleich mehrere Probleme auf einmal möchte die Gemeinde Eiselfing mit dem Bau des neuen Mini-Kreisverkehrs in der Ortsmitte lösen. Zum einen gehe es um Verkehrssicherheit, aber auch einen besseren Verkehrsfluss erhofft sich die Gemeinde dadurch. Der Baubeginn steht fest, am 1. Juli soll es losgehen.

Eiselfing –Die bisherige Straßenführung sei das Hauptproblem, erklärt Bürgermeister Georg Reinthaler. „Die Straßen treffen hier nicht im neunzig Grad Winkel aufeinander, dadurch ist die Stelle sehr unübersichtlich.“ Vor allem für die Schüler, die sich hier auf den Weg zum Schulbus befinden, sei dies gefährlich.


Die ursprüngliche Idee, diesem Problem lediglich mit einer Querungshilfe beizukommen, stellte sich bald als nicht realisierbar heraus. „Die Straßenführung erlaubt das nicht.“ Nach Besprechungen mit Fachleuten entschied sich die Gemeinde dafür, weitere Baumaßnahmen hinzuzufügen. An der Rosenheimer Straße wird – wie ursprünglich geplant – eine Querungshilfe in Form einer Insel entstehen. Zudem soll an der Ameranger Straße der Gehweg verbreitert werden. Dadurch soll sich die Verkehrssicherheit, vor allem die der Schüler, deutlich erhöhen.

Kreisverkehr soll auch Verkehrsabwicklung verbessern


Um das Problem der Straßenführung zu lösen, wird im Sommer zusätzlich ein Mini-Kreisverkehr entstehen. „Dadurch verbessern wir die Verkehrsabwicklung“, erklärt Reinthaler. Bisher sei es hier immer wieder zu Rückstaus gekommen. Vor alllem für Lkw war es schwierig in die Kreuzung einzufahren. Mit dem Mini-Kreisverkehr soll dies ein Ende haben. Denn der Kreisel könne im Zweifel auch überfahren werden. Der Bau soll etwa acht bis zehn Wochen andauern.

Ein entsprechender Umleitungsplan mit einer weiträumigen Umfahrung werde aktuell erarbeitet, erklärt die Gemeinde. Die Geschäfte in der Rosenheimer Straße sollen unabhängig davon auch mit dem Pkw erreichbar bleiben. Für den (Schul-)Busverkehr würden Ersatzhaltestellen an den Ortsrändern von Bachmehring und Eiselfing eingerichtet.

Bauherr ist der Landkreis Rosenheim

Zusätzlich zum Bau des Kreisverkehrs werde im Bereich der Kreuzung sowie in der Wasserburger Straße die Trinkwasserleitung saniert beziehungsweise verlegt. Dies geschieht durch die Schonstetter Gruppe des Zweckverbands zur Wasserversorgung.

Bauherr des Kreisverkehrs ist aufgrund der beiden sich kreuzenden Kreisstraßen der Landkreis Rosenheim. Dieser erhalte für Maßnahme staatliche Fördermittel. . Die Gemeinde Eiselfing habe den für die Fahrbahnverbreiterung in der Rosenheimer Straße erforderlichen Grunderwerb finanziert, heißt es aus dem Rathaus. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 500.000 Euro.

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