Versuchter Raubmord an 17-Jährigem aus Lkr. Mühldorf

Polizei findet Tatwaffe in Waldstück bei Irlham

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Eiselfing - Am 19. Januar wurde ein 17-Jähriger aus dem Landkreis Mühldorf bei einer brutalen Attacke im Eiselfinger Wald offenbar von zwei Männern und einer Frau erpresst und anschließend mit einem Stock übel zugerichtet.

Der junge Mann wurde dabei schwer verletzt. Die Polizei leitete daraufhin umfangreiche Ermittlungen ein, zumal die Staatsanwaltschaft den Fall als versuchten Raubmord einstufte. Am Montag wurde deswegen in einem Waldstück mit einem Großaufgebot zwischen Irlham und Oberreith nach der Tatwaffe gesucht. Und dieser Einsatz hatte Erfolg. Die Tatwaffe, ein Metallstock, wurde gefunden und sichergestellt. Das bestätigte die Pressestelle des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd gegenüber wasserburg24.de. 

"Wir haben bei dem Einsatz zusammen mit der Bereitschaftspolizei am Montag an der Staatsstraße 2092 einen Metallstock sichergestellt. Dabei handelt es sich wahrscheinlich um die Tatwaffe. Diese muss nun spurentechnisch genau untersucht werden", erklärte Polizeisprecher Jürgen Thalmeier.

Gute Nachrichten gibt es derweil von dem Verletzten: Der 17-Jährige, der bei der Attacke schwere Kopfverletzungen erlitten hatte, befindet sich inzwischen auf dem Weg der Besserung und konnte laut Thalmeier das Krankenhaus inzwischen bereits wieder verlassen. Er wird nun von der Kripo vernommen.

Die drei Tatverdächtigen, zwei Männer (19 und 25 Jahre) und eine Frau (19), befinden sich indes nach wie vor in Untersuchungshaft. Nähere Details wollte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nicht bekannt geben.

mw

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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