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Kreuzung zwischen Alteiselfing und Bergham

Nach tödlichem Unfall bei Eiselfing: Wie gefährlich ist die Staatsstraße 2092?

Staatstraße 2092 Alteiselfing
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Abbiegung auf die Staatsstraße 2092 in Richtung Bergham. Ein Fähnchen und ein Kreuz unterhalb des Wegweisers erinnern an den Unfalltod eines 14-Jährigen, der 2011 an dieser Stelle ums Leben kam. Anfang Dezember kam es erneut zu einer tödlichen Kollision.

Ein Griesstätter verlor Anfang Dezember bei einer Kollision bei Eiselfing sein Leben. Das Staatliche Bauamt Rosenheim stuft die Gefährlichkeit der Abbiegung zwischen Alteiselfing und Bergham in Richtung Thalham ein.

Eiselfing - Am 9. Dezember ereignete sich auf der Staatsstraße 2092 bei Alteiselfing ein schwerer Verkehrsunfall mit Todesfolge. In Folge einer Kollision zweier Autos beim Abbiegen zwischen Bergham und Alteiselfing Richtung Thalham erlitt ein 65-Jähriger aus Griesstätt so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle verstarb.

Im Jahr 2011 ließ ein 14-jähriger Schüler aus Eiselfing sein Leben, als er mit seinem Fahrrad auf der Gemeindestraße zwischen Thalham und der Staatsstraße 2092 beim Abbiegen von einem Autofahrer übersehen wurde.

Unfallschwerpunkt Abbiegung zwischen Alteiselfing und Thalham?

„Wir bedauern es zutiefst, dass es auf der Staatsstraße 2092 zu einem so schweren Verkehrsunfall gekommen ist, ein Autofahrer sein Leben verloren hat und weitere Personen verletzt wurden“, erklärt Ursula Lampe im Namen des Staatlichen Bauamts Rosenheim gegenüber rosenheim24.de.

Fotos vom tödlichen Unfall bei Eiselfing am 9. Dezember

Bei dem tragischen Unfall am 9. Dezember auf der St2092 bei Eiselfing kam für einen Autofahrer jede Hilfe zu spät, er verstarb noch an der Unfallstelle.
Bei dem tragischen Unfall am 9. Dezember auf der St2092 bei Eiselfing kam für einen Autofahrer jede Hilfe zu spät, er verstarb noch an der Unfallstelle. © gbf
Bei dem tragischen Unfall am 9. Dezember auf der St2092 bei Eiselfing kam für einen Autofahrer jede Hilfe zu spät, er verstarb noch an der Unfallstelle.
Bei dem tragischen Unfall am 9. Dezember auf der St2092 bei Eiselfing kam für einen Autofahrer jede Hilfe zu spät, er verstarb noch an der Unfallstelle. © gbf
Bei dem tragischen Unfall am 9. Dezember auf der St2092 bei Eiselfing kam für einen Autofahrer jede Hilfe zu spät, er verstarb noch an der Unfallstelle.
Bei dem tragischen Unfall am 9. Dezember auf der St2092 bei Eiselfing kam für einen Autofahrer jede Hilfe zu spät, er verstarb noch an der Unfallstelle. © gbf
Bei dem tragischen Unfall am 9. Dezember auf der St2092 bei Eiselfing kam für einen Autofahrer jede Hilfe zu spät, er verstarb noch an der Unfallstelle.
Bei dem tragischen Unfall am 9. Dezember auf der St2092 bei Eiselfing kam für einen Autofahrer jede Hilfe zu spät, er verstarb noch an der Unfallstelle. © gbf
Bei dem tragischen Unfall am 9. Dezember auf der St2092 bei Eiselfing kam für einen Autofahrer jede Hilfe zu spät, er verstarb noch an der Unfallstelle.
Bei dem tragischen Unfall am 9. Dezember auf der St2092 bei Eiselfing kam für einen Autofahrer jede Hilfe zu spät, er verstarb noch an der Unfallstelle. © gbf
Bei dem tragischen Unfall am 9. Dezember auf der St2092 bei Eiselfing kam für einen Autofahrer jede Hilfe zu spät, er verstarb noch an der Unfallstelle.
Bei dem tragischen Unfall am 9. Dezember auf der St2092 bei Eiselfing kam für einen Autofahrer jede Hilfe zu spät, er verstarb noch an der Unfallstelle. © gbf
Bei dem tragischen Unfall am 9. Dezember auf der St2092 bei Eiselfing kam für einen Autofahrer jede Hilfe zu spät, er verstarb noch an der Unfallstelle.
Bei dem tragischen Unfall am 9. Dezember auf der St2092 bei Eiselfing kam für einen Autofahrer jede Hilfe zu spät, er verstarb noch an der Unfallstelle. © gbf

Die Unfallkommission werde in ihrer nächsten Sitzung die Notwendigkeit und die Möglichkeit von Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit an dieser Einmündung prüfen.

Verschiedene Indikatoren zur Prüfung von „Gefährlichkeit“

Bei der Beurteilung der „Gefährlichkeit“ von Einmündungen prüft die Unfallkommission verschieden Kriterien: Grundlage zur Einstufung ist zum einen die Verkehrsbelastung auf der Staatsstraße, die derzeit eine durchschnittliche tägliche Verkehrsstärke von 5000 Autos auf 24 Stunden beträgt, sowie zum Anderen der Schwerverkehr, der bei circa 200 Autos auf 24 Stunden liege. Hinzu käme die Belastung der untergeordneten Straße, in diesem Fall eine Gemeindestraße.

Weitere Indikatoren seien Fahrbahnbreite sowie die Ausstattung der Einmündung - wie eine Linksabbiegespur oder Lichtsignalanlagen. „Des Weiteren werden die Sichtdreiecke in Abhängigkeit der zulässigen Geschwindigkeit geprüft, ebenso wie andere örtliche Gegebenheiten, die die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs beeinträchtigen können. Darunter fallen beispielsweise Bebauung oder Bewuchs. Im Fall der Einmündung nach Thalham sind alle Kriterien unauffällig“, fährt Lampe fort.

Blick gen Staatstraße 2092. Links geht es nach Alteiselfing und in Richtung Wasserburg am Inn, rechts nach Bergham in Richtung Schonstett und Halfing.

Tempolimit an dieser Stelle eine Option?

Ferner erklärt die Pressesprecherin: „Ein Unfallschwerpunkt liegt vor, wenn sich in einem Zeitraum von drei Jahren drei Unfälle mit schwerletzten Personen oder fünf Unfälle mit leichtverletzten Personen ereignet haben - oder aus einer Kombination von beidem. Zurückgehend bis 2010 lag an dieser Einmündung kein Unfallschwerpunkt vor.“

„Ein Tempolimit“, heißt es abschließend aus dem Bauamt, „wäre dann eine geeignete Maßnahme, wenn Unfälle auf ungenügende Sichten an der Einmündung zurückzuführen sind.“

So betrage die vorgeschriebene Länge des Sichtdreiecks bei Tempo 100 in jede Richtung 200 Meter. Eine Reduzierung der Geschwindigkeit auf 70 km/h verringere die notwendigen Länge auf 110 Meter. In Fall des Unfalls bei Eiselfing sei die Unfallursache nicht auf geringe Sichtweiten zurückzuführen.

mb

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