Ergebnis sollte "zeitnah" vorliegen

Massenfischsterben bei Eiselfing: Suche nach Ursache dauert weiter an 

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1000 tote Fische wurden Anfang Juli aus dem Schwarzmoosbach geborgen. 
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Eiselfing - Anfang Juli wurden knapp 1.000 tote Fische im Schwarzmoosbach entdeckt. Was das Massenfischsterben verursacht hat, ist noch immer völlig offen. 

Die traurige Bilanz des Fundes am Schwarzmoosbach Anfang Juli: Insgesamt knapp 1000 verendete Tiere.

Nicht nur für Eiselfings Bürgermeister Georg Reinthaler war das Massenfischsterben in dem kleinen Gewässer und den angrenzenden Fischteichen ein Schock. Er bemüht sich um klare Gespräche mit allen Beteiligten, um solche Vorfälle in Zukunft zu vermeiden. Reinthaler schweben beispielsweise bauliche Maßnahmen vor, wie eine Art Rückhaltebecken. 

Spekulationen zu der Ursache kursieren bereits kurz nach der Tragödie in den Bürgerreihen. Die Frage nach dem "Warum" konnte nach wie vor von den Experten nicht beantwortet werden

So lautet der Zwischenstand am Mittwochvormittag, wie die Gemeinde schriftlich der Redaktion erklärt: "Laut Mitteilung des Wasserwirtschaftsamtes Rosenheim vom Dienstag, 23. Juli 2019, laufen die durch das zuständige Bayerische Landesamt für Umwelt beauftragten chemischen Laboruntersuchungen weiterhin. Mit den offiziellen Ergebnissen zum Fischsterben im Schwarzmoosbach Anfang Juli sollte nun aber zeitnah zu rechnen sein. Diese werden dann entsprechend durch die Gemeinde Eiselfing veröffentlicht."

Das bedeutet, weitere Untersuchungen seien nötig, um die Ursache des Fischsterbens zu ergründen. Bis dahin gilt es zu schauen, wie man das Gewässer wieder mit Leben füllen könne. 

mb

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