ROBERT DECKER IMMOBILIEN UND BAUTRÄGER

Eiselfing bei Wasserburg am Inn: 36 Wohnungen in Holzbauweise fertig erstellt

Kaum erkennbar die riesige Photovoltaikanlage auf dem Dach. In einem Technikraum im Keller wurde der Batteriespeicher installiert. Die Zu- und Abluft jeder Wohnung wird über das Dach geführt.
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Kaum erkennbar die riesige Photovoltaikanlage auf dem Dach. In einem Technikraum im Keller wurde der Batteriespeicher installiert. Die Zu- und Abluft jeder Wohnung wird über das Dach geführt.

Als 2016 der Gemeinderat das neue Baugebiet Eiselfing-Nord satzte und ca. 30 Parzellen im Einheimischenmodell für Einfamilien- und Doppelhäuser vergab, erhielt die Firma Robert Decker Immobilien und Bauträger aus Dorfen als Bestbietender den Zuschlag für das knapp 4.000 qm große Gemeindegrundstück.

Ausschlaggebend war neben dem Preis die Gesamtkonzeption. Es überzeugte der Wohnungsmix aus 2- 3- und 4-Zimmerwohnungen, welcher ergänzend zur klassischen Bauparzelle auch älteren Gemeindebürgern, denen Ihre Haus schlichtweg „zu groß“ geworden war, barrierefreies Wohnen im gewohnten sozialen Umfeld ermöglichen sollte. Zu diesem Zeitpunkt war diesbezüglich keinerlei Angebot im Gemeindebereich vorhanden.

Aber auch der jungen Generation wurde die Möglichkeit gegeben, ihr erstes Wohneigentum schlüsselfertig im Gemeindegebiet zu erwerben. Die Wohnungen wurden vor dem offiziellen Verkaufsstart am freien Markt über einen längeren Zeitraum ausschließlich Bürgern aus dem Gemeindebereich Eiselfing angeboten. „Wir hatten das richtige Gespür, denn 80 Prozent waren einheimische Bürger, die sich für den Kauf entschlossen haben“ so Geschäftsführer Robert Decker.

Wertige Ausstattung: Durch weit zu öffnende Schiebetüren kann Wohnzimmer und Terrasse optimal genutzt werden. Große Fensterfronten sorgen für helle Räume, strapazierfähiges Eichenparkett schafft eine angenehme Wohnatmosphäre.

Elementbauweise in der Josef-Huber-Straße

Die neue Wohnanlage befindet sich in derJosef-Huber-Straße in Eiselfing. Der Straßenname, gewidmet dem früheren Seniorchef von Huber & Sohn, erinnert an den Visionär der aus dem kleinen Zimmereibetrieb ein Holzbau- und Fensterbauunternehmen geformt hat, welches weit über Bayern hinaus eine große Bedeutung im modernen Baubetrieb hat. Schon früh erkannte Josef Huber die Bedeutung der industriellen Vorfertigung bei der Erstellung von Gebäuden. Mit Sicherheit hätte er an der Umsetzung dieser innovativen Wohnanlage in seinem Heimatort durch komplett vorelementierte Massivholzwände- und Decken aus seiner Fertigung eine große Freude gehabt.

Auch die Anwohner profitierten von der Elementbauweise bei dem Neubau. Neben dem kurzen Anfahrtsweg von der Produktionshalle bis zur Baustelle konnte auch der Baustellenverkehr und die Bauzeit durch den hohen Vorfertigungsgrad der Gebäude, im Gegensatz zu einer konventionellen Baustelle, deutlich reduziert werden.

Durch eine gute Gestaltung, dem hohen ökologischen Anspruch und einer guten Durchmischung der Bewohner wird gewährleistet, dass positive Impulse für den Standort gesetzt und die Eigentümer und Mieter, aber auch die Menschen im Neubaugebiet und der Gemeinde das Quartier akzeptieren, wertschätzen und die Gebäude als Element Ihrer Umgebung annehmen und sich damit auch positiv identifizieren.

Das „grüne Herz“ der Wohnanlage bildet dabei die Gemeinschaftsfläche auf einem Plateau, welches das Dach der Tiefgarage bildet. Eine Grillstelle für die Bewohner, Begegnungsstätte mit Sitzgelegenheiten, eine angelegte Blumenwiese anstelle des üblichen Rasens, ein Felsgarten für Eidechsen sowie die anspruchsvoll gestaltete Außenanlage mit ökologisch wertvollen Gehölzen, lokaltypischen Obstsorten und Beerensträuchern sind die Visitenkarte der Wohnanlage - in deren Mittelpunkt die Skulptur „Verbundenheit“ zum Verweilen einlädt. Die moderne Architektur der Anlage bildet sozusagen einen sichtbaren Rahmen um das Kunstwerk.

Blick von der Terrasse auf den geschützten Innenhof. Die Fotos wurden noch vor Abschluss der Außenanlagen erstellt.

KfW40 plus – das Förderprogramm für Wohnungen mit niedrigstem Energieverbrauch: Gelebter Klimaschutz in Eiselfing

Die Häuser wurden nach dem KfW Programm 40 plus errichtet. KfW ist die Kreditanstalt für Wiederaufbau, der Förderbank der Bundesrepublik Deutschland.

Energiekonzept: Größtmögliche Autarkie angestrebt

Das Programm KFW40+ bedeutet, dass der Ersteller eines Gebäudes mindestens 60 Prozent weniger Energie verbrauchen darf als die derzeitige strenge Anforderung der Energieeinsparverordnung ENEV vorschreibt. Erreicht wird dies durch massive Dämmung aller Außenbauteile. Daneben ist der Einbau einer Lüftungsanlage sowie einer Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher Vorschrift.

Eine ökologische und nachhaltige Bauweise ist der Firma Decker dabei besonders wichtig, was sich wiederum auch auf das Gesamtenergiekonzept auswirkt.

Das Energiekonzept ist fast völlig autark, denn die riesigen, nicht sichtbaren Photovoltaikanlagen auf dem Dach versorgen nicht nur die Bewohner mit Strom, sondern betreiben auch die C0² freie Beheizung mittels einer Erdwärmepumpe und ergänzend einer Luftwärmepumpe. Letztere nimmt die Leistungsspitzen im Winter und soll der Erdwärmepumpe im Sommer die Möglichkeit zur Bodenregeneration geben.

Wer so gut baut, wird anschließend von der KFW gefördert. Waren es zum Zeitpunkt des Baubeginns noch 15.000 Euro so ist die Förderung seit Januar 2020 auf mittlerweile 30.000 Euro je Wohnung angehoben worden.

Eine Wohnanlage - zwei Bauweisen – viele Vorteile

Von außen optisch nicht erkennbar wurden die Häuser A, B und C unterschiedlich gebaut. Haus A und B in Holz-Beton-Hybridbauweise mit kombinierten Außenwänden aus massivem Holz sowie Schallschutzdecken aus Beton, da dadurch vorteilhafte Eigenschaften erreicht werden, die durch den Einsatz herkömmlicher Werkstoffe nicht erzielbar sind. Beton ist effektiver im Schallschutz. Holz dagegen hat bessere Wärmedämmeigenschaften. Haus C hingegen ist komplett in Massivholz inklusive der Wohnungstrennwände und dem Treppenhaus gebaut. Lediglich der Aufzugschacht und die Bodenplatte sind hier aus Beton.

Die hohen Emissionen von CO² oder Feinstaub bei der Herstellung von Baustahl, Beton oder gebranntem Ziegel sind bei der reinen Holzbauweise auf ein Minimum reduziert und das enthaltene CO² im verwendeten Bauholz wird der Erdatmosphäre durch die Speicherung auf Dauer entzogen.

Smart Home ermöglicht per Sprachsteuerung täglichen Wohnkomfort

Die eingesetzte Smart Home-Technik unterstützt die Bewohner in alltäglichen Abläufen und bietet die Möglichkeit auch künftige Neuentwicklungen auf dem Gebiet der Gebäudetechnik zu integrieren. Durch ein montiertes Tablet in jeder Wohnung können die Bewohner beispielsweise die Rollläden zentral öffnen und schließen. Das erspart die Betätigung jedes einzelnen Rollladens. Ebenso können Beleuchtung, Heizungsthermostate, kontrollierte Wohnraumlüftung sowie die Gegensprechanlage im Wohnalltag komfortabel bedient werden. Diese Steuerungsmöglichkeiten sind serienmäßig in den Wohnungen verbaut und können beliebig nach Nutzerwunsch mit per Handy-App oder Sprachsteuerung aufgerüstet werden. Teure nachträgliche Nachrüstungen bleiben somit erspart.

Erstmalig in Eiselfing: Günstiger Mieterstrom für die Bewohner

Seit Mitte 2017 ist es möglich, auch als Mieter oder Eigentümer einer Wohnung subventionierten Ökostrom zu beziehen. So jetzt auch in Eiselfing. Der Strom wird auf dem Dach der Gebäude mittels PV-Anlage produziert und kann vor Ort direkt verbraucht werden. Überschüssige Energie wird in der Tesla-Stromspeicheranlage gespeichert. Sind die Batterien vollständig geladen, wird der nicht verbrauchte Photovoltaikstrom in das öffentliche Stromnetz eingespeist. Dank staatlicher Förderung kann der Betreiber der Mieterstromanlage, die Firma HeimatEnergie+ aus Dorfen, den Preisvorteil an die Mieter weitergeben.

In den Zeiten, in denen keine Sonne scheint und die Batterien leer sind, werden 100 % Ökostrom aus dem öffentlichen Netz zum gleichen Preis bezogen. Der Ökostrom ist per Gesetz dabei immer mindestens 10 % günstiger als der des ortsüblichen Grundversorgungstarifs. Und das bei gewohnter Versorgungssicherheit. Ein Energieverbrauchspanel in jeder Wohnung zeigt die Verbräuche auf einen Blick. Es informiert die Bewohner, wie viel Strom sie täglich verbrauchen und wie hoch der Stromanteil aus der Photovoltaikanlage bzw. des Stromspeichers ist.

Holzskulptur „Verbundenheit“: Sie soll das Verständnis von Mensch und Natur verdeutlichen

Die Holzskulptur mit dem Titel „Verbundenheit“ soll die Unternehmensphilosophie der Firma Decker und der neu geschaffenen Wohnanlage wiedergeben. Das ewige fortdauernde Miteinander von Mensch und Natur verdeutlicht dabei das Verständnis der Firma Decker in ihrer Bauweise: Zum einen nachhaltig und zum anderen klimafreundlich.

Hannah Auf dem Hövel, die 23jährige Holzbildhauerin schuf dieses Kunstwerk, welches in der Mitte der Gemeinschaftsfläche positioniert wurde.

Die 23 Jahre alte Holzbildhauerin Hannah Auf dem Hövel aus Wartenberg hat dazu einen vier Meter hohen drehwüchsigen Eichenstamm ausgesucht und mit der Akku-Kettensäge sparsam bearbeitet. Sie wolle die organische, fließende Form beibehalten, sagte sie zu ihrem Konzept, das sie vor Beginn der Arbeiten mit Robert Decker intensiv besprochen hat. „Hier kommt die Symbolik der Unendlichkeit durch. Ich bin im Grunde der Faser gefolgt, der Baum hat sich einmal komplett um die eigene Achse gedreht.“

Drei Jahre hat die Tochter zweier Künstler an der Holzbildhauerschule in München gelernt und erinnerte sich: „Das war schon intensiv.“ Erstens waren es kleine Klassen von nur zehn Schülern, zweitens ging es über die Holzbildhauerei weit hinaus. „Man geht auch sehr auf andere Materialien ein“, erinnert sich Hannah. Und so versteht sie sich auch auf Stein, Ton oder auf Zeichnungen. „In meiner Schule habe ich die Möglichkeit gehabt, mich weiter zu entwickeln“, freut sie sich. Den Auftrag der Firma Robert Decker Immobilien, welche immer wieder junge Künstler fördert, sah sie als echte Chance und war entschlossen, diese auch zu nutzen.

Holzskulptur: „Verbundenheit“

Wohnbebauung mit natürlichen Materialien schafft eine Heimat für Menschen im harmonischen Einklang mit der Natur. Dieser Gedanke spiegelt sich in der abstrakten Skulptur „Verbundenheit“ wieder. Diese entstand aus einem vier Meter langen Eichenstamm den die Natur in sich gedreht wachsen ließ, gleichzeitig aufstrebend und doch in sich gekehrt. Das daraus geformte Symbol der Unendlichkeit, die doppelte Schleife, symbolisiert das ewig fortdauernde Miteinander von Mensch und Natur: Jener unlösbare Zusammenhang, der nur auf nachhaltiger Basis die Zukunft beider Partner sichern kann.

Die fragile, fließende Bewegung der Form hat beinahe etwas Unheimliches. Der Dominanz des Menschen über die Natur steht deren urwüchsige Gewalt entgegen. Dieser Gegensatz kann nur im Gleichgewicht funktionieren - und so soll dieses Kunstwerk gerade diese Balance demonstrieren: der Natur entwachsen und von ihr gezeichnet, von Menschenhand geformt und zum Symbol gemacht.

Eiselfing bei Wasserburg am Inn: Impressionen

Ganz links: Haus C in Holzmassivbauweise. Von rechts: Haus A und B in Holz-Beton-Hybridbauweise. © Robert Decker Immobilien und Bauträger
Barrierefreies Badezimmer. Badewanne mit Seiteneinstieg. © Robert Decker Immobilien und Bauträger
Modernste Technik von Solaredge und Tesla garantieren einen reibungslosen Ablauf. © Robert Decker Immobilien und Bauträger
Die Enthüllung der Skulptur fand bereits im Februar 2020 statt. Einfriedungen und die Fertigstellung der Außenanlagen finden gerade statt. © Robert Decker Immobilien und Bauträger
Angenehmes Wohnraumklima durch die kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung. © Robert Decker Immobilien und Bauträger
Bergblick von den Dachgeschosswohnungen © Robert Decker Immobilien und Bauträger

Kontakt

Robert Decker Immobilien GmbH
Am Stadtpark 6
84405 Dorfen 

Telefon: 08081 93900
Web: www.rdecker.de

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