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Bürger müssen abkochen

„Es ist auffällig“ – Was ist die Ursache für Keime in Eiselfings Wasser?

Das Trinkwasser in Eiselfing muss derzeit abgekocht werden.
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Das Trinkwasser in Eiselfing muss derzeit abgekocht werden.

Das Wasser in Eiselfing muss weiterhin abgekocht werden, dies teilt Eiselfings Bürgermeister und Vorsitzender des Wasserzweckverbands Schonstetter Gruppe Georg Reinthaler mit.

Eiselfing –Wie berichtet, wurden bei einer routinemäßig durchgeführten Trinkwasseruntersuchung beim Hochbehälter Grubholz Coliforme Bakterien nachgewiesen. Zur möglichen Ursache der Verunreinigung könnten aber keine Angaben gemacht werden, erklärt Reinthaler „Wir haben keinen Anhaltspunkt.“ Es habe keine Starkregenereignisse gegeben, die eine typische Erklärung für solche Bakterien seien. Das einzig Auffallende sei eine erhöhte Wasserentnahme in den Morgenstunden der vergangenen Tage, also schon vor Beginn des Abkoch-Gebotes. Normalerweise sei die Entnahme nach Feierabend höher. „In den frühen Morgenstunden ist das schon ungewöhnlich.“ Um wie viele Liter es sich genau handelt, könne er nicht sagen. „Aber es ist auffällig.“

Unklar sei aber, ob diese Entnahme die Ursache für die Verkeimung darstelle. „Da will ich nicht spekulieren“, so Reinthaler. Trotzdem wird die Bevölkerung gebeten, ungewöhnliche Entnahmen etwa an Hydranten umgehend beim Zweckverband zu melden.

Wasserproben entnommen

Einen Zusammenhang mit der Verkeimung im Jahr 2018 schließt Reinthaler aus. „Damals war nicht das gesamte Gemeindegebiet betroffen“, erklärt er. Außerdem sei sie zeitlich später im Jahr aufgetreten.

Auf der Suche nach dem Auslöser seien am Dienstagnachmittag mehrere Wasserproben im Zweckverbandsnetz entnommen worden, deren Auswertung in einem Fachlabor laufe.

Chlorung dauert einige Tage

Am Mittwoch startete die vom Gesundheitsamt Rosenheim angeordnete Chlorung. Diese sei so lange erforderlich, bis die vorgeschriebene Konzentration (0,1 bis 0,3 Milligramm pro Liter) im gesamten Eiselfinger Netz nachgewiesen werden kann. „Das wird einige, einige Tage dauern“, warnt Reinthaler. Die Bevölkerung werde es wohl am Geruch des Wassers merken. Die Chlorung sei für Menschen aber grundsätzlich unbedenklich. „Wer Fischzucht betreibt oder Fische im Aquarium hält, sollte aber kein Leitungswasser hernehmen.“

Keine weitere Gemeinde betroffen

Von der Verkeimung sei nur die Gemeinde Eiselfing betroffen. Die Hausanschlüsse in den Zweckverbandsgemeinden Amerang, Halfing und Schonstett werden laut Reinthaler über andere Hochbehälter versorgt.“

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