400 engagierte Teilnehmerinnen bei Frauenlauf

+
Evi Zschiesche heizte den Damen beim Warm-up auf dem Gelände der Ameranger kräftig ein.

Amerang - Den Startschuss für den Lauf gegen Brustkrebs gab der Wasserburger Basketballtrainer Hansi Brei. Rund 400 Teilnehmerinnen machten sich auf den Weg durchs Ameranger Moos.

Beim Start - der Wasserburger Basketball-Trainer Hansi Brei und Walter Rieger (links), Vorsitzender des Vereins "Frauenlauf".

Zusammengekommen sind am Sonntag bei diesem Lauf gegen Brustkrebs rund 8000 Euro. Sehr zufrieden zeigte sich der Erste Vorsitzende des Vereins Frauenlauf, Walter Rieger, vor dem Startschuss zum dritten Ameranger Frauenlauf gegen Brustkrebs. Nachdem er zusammen mit dem Trainer der Wasserburger Basketballdamen Hansi Brei die Frauen auf die Strecke geschickt hatte, machte er sich per Fahrrad auf zur Streckenkontrolle. Neben einer größeren Gruppe aus Schnaitsee joggten und walkten auch weitere Gruppen aus Trostberg und Umgebung mit.

Alles war bestens vorbereitet auf dem Gelände der Ameranger Turnhalle. Infostände sorgten für alles Wissenswerte rund um die Thematik des Brustkrebs und vor allem der möglichen Vorsorge. Selbsthilfegruppen und Therapiezentren stellten sich ebenso vor.

Sabine Schulz-Senften aus Truchtlaching und Heidrun Leisenheim aus Prien von der Selbsthilfe-Brustkrebs-Chiemgau zeigten sich sehr froh über diese Veranstaltung eines Frauenlaufs. "Es ist bewegend, wenn wir es erleben dürfen, wenn betroffenen Frauen die Hilfsmaßnahmen zukommen. Unser angebotener Gesprächskreis zu dem Thema umfasst bereits einen großen Einzugsbereich zwischen Tittmoning und Rosenheim."

Begeistert waren die Teilnehmerinnen vom idyllischen Weg durch das Moor.

Die Zeit vor dem Start verkürzte die Ameranger Tanzgruppe "Dance Attack" mit schwungvollen Hip-Hop Tänzen. Mathias Schmid vom Ameranger Gemeinderat bezeichnete es als einen guten Tag heute "laufend zu helfen", was auch das Motto des Frauenlaufs an sich ist. Er freute sich auch darüber, dass sich der Frauenlauf in Amerang etabliert hat. "So was gibt es sonst nur in großen Städten, wie München, Berlin und Frankfurt."

Schmid wies auch auf das "Mammomobil" hin. Im Laufe der kommenden Woche steht es in Amerang allen Frauen aus der Umgebung zu einer kostenlosen Vorsorgeuntersuchung zur Verfügung. "Denn" so Schmid "Früherkennung ist das A und O." Geöffnet ist es am Montag, Dienstag und Donnerstag von 9 bis 13 und von 13.30 bis 17 Uhr, am Mittwoch von 9 bis 15 Uhr und am Freitag von 9 bis 14 Uhr.

Oma mit Enkelinnen, alle Altersklassen waren vertreten.

Da die beiden Basketballmeisterinnen Wanda Guyton und Diana Pop, beide Paten des Laufs, leider verhindert waren, half kurzerhand ich Meistertrainer Hansi Brei aus. Er nannte es eine sehr gute Sache, dass so viele Frauen mit der Ausübung ihres Sports einen sozialen Zweck verfolgen. "Einfach beeindruckend." Dann gings aber schon los mit dem Warm-Up. Instruktorin Evi Zschiesche heizte den Damen mächtig ein, so dass alle Muskeln für die folgende Beanspruchung bestens vorbereitet waren.

Nach dem Startschuss sorgte der idyllische Streckenverlauf durch das Ameranger Moor besonders bei den Damen, die zum ersten mal teilnahmen für das eine oder andere Aha-Erlebnis. Da an diesem Tag der sportliche Ehrgeiz etwas im Hintergrund stand, herrschte auch auf der Strecke eine fröhliche Atmosphäre. Ob Läuferin, Walkerin oder Geherin - alle waren bestens drauf. "Wenn sich viele bewegen - kommt etwas in Bewegung."

Zusammengekommen sind gestern rund 8000 Euro. Das Geld geht direkt an fünf Familien, die durch die Erkrankung der Mütter in Not geraten sind.

ju/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Region Wasserburg

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser