Erste Hilfe gegen Mückenstiche

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Mückenstiche können ganz schön lästig sein

Wasserburg - Jeder kennt sie: Juckende und schmerzende Insektenstiche. Erste-Hilfe-Tipps gegen Mücken und Vespen geben die Johanniter in speziellen Kursen.

Nach dem bislang kühlen Sommer ist mit der Wärme nun auch wieder das Summen der Mücken und Wespen allgegenwärtig. Mit ein paar Tricks kann man sich vor den Quälgeistern des Sommers schützen. Diese hatten durch das feuchte Klima in den letzten Wochen eine besonders gute Entwicklung und belästigen in Scharen die Menschen am Badesee oder abends auf der Terrasse.

Da Mücken meist nachtaktiv sind, heißen die einfachsten Schutzmaßnahmen ab der Dämmerung: lange Hose, langärmelige Oberbekleidung und Strümpfe oder Socken. Insektengitter an den Fenstern. Natürlich kann man auch zu den gängigen Abwehrmitteln auf Duftstoffbasis greifen. Besonders für Balkon und Terrasse eignen sich natürliche Repellent- Duftstoffe wie Citronella in Kerzen. „Nach einem Mückenstich hilft Kühlung der Einstichstelle, am besten mit einem feucht-kalten Tuch. Eiswürfel eignen sich nicht, denn sie sind so kalt, dass es zu Erfrierungen kommen kann. Gels und Salben aus der Apotheke lindern den Juckreiz, wirken abschwellend und entzündungshemmend. Und auch wenn es schwer fällt – nicht kratzen! Dadurch entsteht eine Eintrittspforte für Erreger, die von den Fingernägeln aus übertragen werden und Hautinfektionen auslösen können“, so Thomas Fuchs, Erste-Hilfe-Ausbildungsleiter der Johanniter in Wasserburg.

In unseren Breitengraden sind Mückenstiche zwar unangenehm, aber meist harmlos. Gefährlicher kann es bei Stichen von Bienen oder Wespen werden. „Ein Stich im Bereich des Mundraums kann schnell lebensbedrohlich werden, da unsere Schleimhäute empfindlich reagieren, anschwellen und möglicherweise die Atemwege verschließen“, erläutert Thomas Fuchs. „Als Sofortmaßnahmen sollte man Betroffenen die bei Bewusstsein sind, Eis lutschen lassen oder kalte Getränke in kleinen Schlucken geben. Auch feucht-kalte Umschläge, um den Hals helfen.“ Auf alle Fälle muss man die Notrufnummer 112 wählen – dies gilt nach einem Insektenstich auch, wenn eine Allergie bekannt ist, oder wenn der Gestochene über Atemnot klagt oder erbricht. Wie man bei Insektenstichen richtig handelt, erfährt man bei einem Erste-Hilfe-Kurs der Johanniter. Und auch beim Kurs „Erste Hilfe am Kind“ ist die Versorgung von Insektenstichen ein wichtiges Thema. Weitere Informationen und Anmeldung unter 08071 95566 oder www.johanniter-wasserburg.de.

Pressemeldung Johanniter Ortsverband Wasserburg

Quelle: rosenheim24.de

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