Ersthelfer in Personalnot

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Viele Informationen über die Arbeit der First Responder in Rott gab es und immerhin meldeten sich spontan drei Freiwillige.

Rott - Einen Informationsabend veranstalteten die qualifizierten Ersthelfer, auch First Responder genannt, im Feuerwehrhaus Rott. Nicht viele, aber immerhin kamen interessierte Rotter.

Kommandant Manfred Lunghammer erläuterte, dass im Raum Rott die Notarzt- und Rettungsfahrzeuge, vor allen bei schlechter Witterung oder bei gleichzeitig mehreren Einsätzen, bis zu 20 Minuten benötigten, um an den Unfallort zu kommen. So suche man im Landratsamt eine Möglichkeit, diese Versorgungslücke zu schließen und habe deshalb 2006 die Helfer vor Ort im Feuerwehrbereich, First Responder genannt, gegründet. Bei einem akuten Notfall werden parallel zum Rettungsdienst die "Helfer vor Ort" per Funkmeldeempfänger alarmiert. Seit der Gründung fuhren sie 300 Einsätze nur am Wochenende.

Bürgermeister Marinus Schaber appellierte nochmals eindringlich zum sozialen Engagement gegenüber hilfebedürftigen Bürgern in und um Rott. Und Dank dieses Appells erklärten sich an diesem Abend drei Interessierte zum Dienst bereit.

Der Gruppenführer der First Responder, Stefan Dittrich, hatte Schautafeln und Anschauungsmaterialien vorbereitet, auch am Einsatzauto konnten sich alle informieren.

Die derzeit 14 aktiven First Responder leisten nun seit über vier Jahren ihren Dienst, doch auf Dauer können sie ohne nachrückender Unterstützung die Schichten und Einsätze nicht mehr leisten. Die Institution ist für Rott aber unverzichtbar und nicht mehr wegzudenken. Wer Menschen, die Hilfe brauchen, helfen möchte, kann sich bei der Feuerwehr Rott (Internet) oder bei Kommandant Manfred Lunghammer, Telefon 08039 / 5521, melden.

Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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