Diskussion um zweiten Fluchtweg aus dem Mehrzweckraum

Fehlt's bei der Feuerwehr am Brandschutz?

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So lange gebaut wird, lohnt noch kein abschließender Straßenbelag im Buchenweg.

Albaching - Die neuen Brandschutzrichtlinien haben das Feuerwehrhaus mit dem Versammlungsraum im ersten Obergeschoss erfasst.

Strittig ist nach Gesprächen mit dem Landratsamt die Obergrenze der Personenzahl, die sich darin aufhalten darf, so der Bürgermeister im Gemeinderat. Im Gespräch sind zwischen 30 und 60 Menschen, die im Gefahrenfall innerhalb einer halben Stunde zu evakuieren sind.

Eine außenliegende Rettungstreppe könnte helfen, diesen Zeitrahmen einzuhalten. Die koste bis zu 30 000 Euro, so Sanftl. Stefan Schwimmer gab zu bedenken, dass bei Feuerwehrschulungen bis zu 40 Teilnehmer den Raum nutzen. Allerdings könnte eine Übung mit so einer Evakuierung Klarheit über die benötigte Zeit verschaffen. Zudem will man von den Vereinen erfahren, wie viele Personen diese Räume nutzen. Überwiegend sprach sich der Gemeinderat für eine Personenobergrenze von 30 aus, damit entfalle die zusätzliche Treppe. Denn mit der Alpichahalle und dem neuen Kinderhaus gebe es zusätzliche Räume, sollten es einmal mehr sein.

Der Landhandel im Gewerbegebiet Oberdieberg plant im Obergeschoss seiner Halle eine Betriebsleiterwohnung. Am Gebäude selbst ändert sich nichts, beschrieb Bürgermeister Franz Sanftl im Gemeinderat das Vorhaben. Abgesehen davon freue man sich darüber, dass der Landhandel entsprechend der Vorgaben des Bebauungsplanes bereits Bäume gepflanzt habe. Dies hätten andere Grundstücksbesitzer noch nicht geschafft, so der mahnende Hinweis auf die fällige Bepflanzung. Dem stimmte der Gemeinderat zu. Kein Problem war eine zweite Wohnung in Kalteneck sowie der Neubau einer landwirtschaftlichen Maschinen- und Bergehalle in Utzenbichl.

Die Erschließung im Baugebiet "Buchenweg" mit 27 Parzellen wird entgegen der Planung erst im nächsten Jahr fertiggestellt. Dabei geht es um den oberen Straßenbelag, der erst aufgebracht werden soll, wenn keine schweren Baufahrzeuge mehr durch das Gebiet fahren. Die Gemeinde verfügt noch über zwei Parzellen, aber ein Verkauf sei absehbar, berichtete der Bürgermeister. Ursprünglich hatte man die Arbeiten im Herbst abschließen wollen, nun verschiebe man um ein Jahr.

kg/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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