Feuerwehr im Lot, Ersthelfer in Not

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Feuerwehr-Kommandant Max Lunghammer, Dritter Bürgermeister Franz Riedl, der für 60-jährige Mitgliedschaft geehrte Max Zangerl und Vorsitzender Josef Riedl (von links).

Rott - Bei der Rotter Feuerwehr läuft es rund. Die First Responder hingegen sind zwar sehr gefragt, brauchen aber Verstärkung und ein neues Einsatzfahrzeug.

Im fast voll besetzten Saal des Landgasthofs Stechl berichtete der Vorsitzende Josef Riedl bei der Jahresversammlung der Feuerwehr unter anderem von den geselligen Aktivitäten des vergangenen Jahres. Weiter sagte er, die Fotovoltaikanlage auf dem Feuerwehrhaus sei besonders gut gelaufen, der Aufbau des Lagerschuppens komme gut voran, ebenso das neue Computerprogramm, das vor allem den Aktiven diene, aber auch dem Verein zugute komme. Für die dabei geleistete Arbeit bedankte sich der Vorsitzende ausdrücklich bei den Computerspezialisten Marinus Häusler und Daniel Helmbrecht sowie bei Schriftführerin Bernadette Müller, die für die Eingabe der Daten viel Zeit aufgewendet hat.

Beeindruckend kurz und zügig stellte die Schriftführerin die Ereignisse des auf 698 Mitglieder angewachsenen Vereins dar, gefolgt vom Kassenbericht des Kassiers Johannes Senega, der einen Gewinn von 1211 Euro bekannt gab.

Wie immer sehr interessiert verfolgten die Mitglieder den Bericht des Ersten Kommandanten Manfred Lunghammer über die zahlreichen Einsätze der 80 Aktiven, unter ihnen 17 Damen, 13 Jugendliche und 20 First Responder. 171 Einsätze wurden geleistet. Ganz besonders hob er die 131 Einsätze der First Responder hervor, die seit vergangenem Februar auch für Ramerberg zuständig sind. Dringend brauche man Spenden für das unbedingt nötige Ersatzfahrzeug für das jetzige mit über 185.000 Kilometer Fahrleistung sehr reparaturanfällige Auto. Und nicht zu vergessen auch Leute, die sich für diese wichtige, manchmal lebensrettende Aufgabe zur Verfügung stellen.

Jugendwart Herbert Lunghammer informierte über die Tätigkeiten seiner sieben Buben und sechs Mädel, die fleißig zu den wöchentlichen Übungen kommen und dort 24 theoretische und 40 praktische Stunden abgeleistet haben, wobei auch die Gaudi nicht zu kurz komme.

Dritter Bürgermeister Franz Riedl betonte in seinem Grußwort, die Feuerwehr könne sich grundsätzlich auf die Gemeinde verlassen und der Gemeinderat wisse die Arbeit der Feuerwehrler sehr zu schätzen. Dass so viele Frauen bei der Feuerwehr sind, ließ ihn schmunzelnd vermuten, dass die Feuerwehrmänner wohl besonders attraktiv seien. Für die First Responder wünschte er sich, dass bis zum Frühjahr das Geld für den Erwerb des neuen Einsatzfahrzeugs beisammen sei.

Kreisbrandinspektor Georg Wimmer gab einen Überblick über die Ereignisse im Landkreis und verwies auf das zweimal hintereinander von Unwettern heimgesuchte Riedering. Bei allen Einsätzen sollte man sich immer auch um die Verwandten und Freunde der Betroffenen kümmern und einander gegenseitig beistehen.

Zahlreiche Ehrungen bildeten den Abschluss der Versammlung, darunter die Ernennung von Sebastian Brunnthaler zum Oberlöschmeister und die Ehrung von Max Zangerl senior für 60 Jahre Mitgliedschaft.

ags/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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