Feuerwehr war 38 Stunden im Dauereinsatz

Wasserburg - "Jetzt glangt's wirklich", so der stellvertretende Feuerwehr-Kommandant Rudi Göpfert Donnerstagnachmittag: 38 Stunden war die Feuerwehr praktisch im Dauereinsatz.

Am Mittwoch um 0.10 Uhr gingen zum ersten Mal die Alarmgeber: Ein Schwelbrand in einem Gardinengeschäft am Bahnhofsplatz holte die Mitglieder der Wasserburger Feuerwehr aus den Betten.

Als nächstes gab eine Brandmeldeanlage am Willi-Ernst-Ring Alarm, dann die Anlage im Rathaus, was mitten am Tag die Sirene aufheulen ließen.

Der nächste Einsatz führte in die Tegernau. Dort war um 17.22 Uhr ein Stromwandler von Eon durch einen technischen Defekt in Brand geraten. In der Folge fiel der Strom in der Stadt und im kompletten Umland, dort bei rund 10.000 Kunden, aus. Bis 17.38 Uhr waren aber alle über Ersatzleitungen wieder mit Strom versorgt.

Im Parkhaus Kellerstraße hatte der Stromausfall allerdings die Brandschutztore zufallen lassen. Hier musste die Feuerwehr helfen, weil sie nicht gleich wieder aufgingen.

Die folgende Atempause war nur kurz: Gestern um 0.50 Uhr wurde auch die Wasserburger Feuerwehr zum Einsatz in Riedering (siehe aus der Region) gerufen. 25 Mann waren dort bis 14 Uhr unterwegs. Schwimmende Heizöltanks mussten geborgen werden, rund 1000 Kubikmeter Wasser habe man aus Kellern gepumpt, so schätzte Rudi Göpfert.

koe/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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