Sondereinheit für die Bereiche Bahn und Gefahrgut

Neue Sonderaufgabe für die Feuerwehren der Stadt Wasserburg

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Wasserburg - Die Feuerwehren Wasserburg und Attel/ Reitmehring bilden nach einer Neuorganisation im Landkreis Rosenheim neben drei weiteren Feuerwehren eine Sondereinheit für die Bereiche Bahn und Gefahrgut.

Der Bereich "Bahnbetriebe" ist in der heutigen Zeit sehr umfangreich und erfordert ein zusätzliches Spezialwissen.

Der Landkreis Rosenheim ist durch seine geografische Lage ein Landkreis mit vielen Besonderheiten. Beispielsweise im Straßenverkehr mit der B304 (Achse Salzburg – München) oder auch im Zugverkehr.

Dahingehend angelehnt wurden in jedem Inspektionsbereich zusätzliche "Bahn-Feuerwehren" und ein Kreisbrandmeister Gefahrgut mit der Sonderaufgabe "Bahnbetriebe" ausgerüstet und aufgestellt.

Für den Inspektionsbereich II, bilden die Feuerwehren der Stadt Wasserburg (Wasserburg und Attel/ Reitmehring) eine der vier Spezialeinheiten für diese Einsatzlagen. Das Einsatzgebiet erstreckt sich von der Gemeinde Schechen bis nach Babensham Tittlmoos) und von Albaching nach Amerang und umfasst ein Gebiet von circa 350km².

Mit dem speziell für Bahn und Gefahrgutlagen vorgehaltenem Material, sowie speziell ausgebildeten Spezialkräften kann dem Einsatzszenario, beziehungsweise der örtlich zuständigen Feuerwehr somit schnell und schlagkräftig optimale Hilfe beziehungsweise Unterstützung zur Verfügung gestellt werden.

 

Passend dazu gelang es dem zuständigen Kreisbrandmeister Christian Hof einen Trainingstag der besonderen Art an der Staatlichen Feuerwehrschule Geretsried für die Landkreisfeuerwehren zu organisieren und denSchwerpunkt auf die Bereiche Gefahrgut und Bahnbetrieb zu legen.

Dabei standen das gegenseitige persönliche Kennenlernen, Kameradschaft, Fahrzeugkunde, Einsatztaktik sowie das einheitliche Auftreten am Einsatzort im Mittelpunk – die Grundvoraussetzungen für eine gute Zusammenarbeit.

Der sehr straffe Ausbildungsplan umfasste acht verschiedene Einsatzübungen

Bei allen Übungen wurde der Schwerpunkt der Trainingsleiter auf das Abarbeiten bestimmter Standarteinsatzregeln gelegt.

Die Grenzen beziehungsweise die Zuständigkeiten der Feuerwehr für Maßnahmen wurden den Führungs- und Mannschaftskräften in vielen Übungen aufgezeigt. Jeder Teilnehmer konnte alle Führungsaufgaben sowie Mannschaftsaufgaben bei diesen Übungen in Bezug auf die eigenen Bedürfnisse durchlaufen und viele Erkenntnisse gewinnen, die in die künftigen Ausbildungen vor Ort einfließen werden.

Zusammengefasst bleibt festzuhalten, dass das Aufgabenspektrum der Feuerwehren immer mehr, und dies auf den Schultern des Ehrenamtes verteilt wird. Die vorstehend geschilderten Aufgabenstellungen erfordern ein hohes Maß an Einsatzbereitschaft sowohl in der Ausbildungs- als auch dann in der oftmals sehr gefährlichen Einsatzphase.

Die gemeinsamen Übungen mit den jeweiligen Feuerwehren, der Erfahrungsaustausch und auch die Kameradschaftspflege im Ehrenamt, ist für einen effektiven Dienst am nächsten ein elementarer Bestandteil.

Pressemeldung Feuerwehr Stadt Wasserburg am Inn

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