Fußweg nach Kerschbaum wird saniert

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Abgerutscht ist der Weg vom Garser Urtlgraben nach Kerschbaum hinauf und deshalb derzeit gesperrt: Der Garser Bauausschuss beriet Sanierungsmöglichkeiten wie ein Stegbau oder eine Bodenvernagelung.

Gars - Der Garser Bau- und Umweltausschuss schaute sich vor seiner Sitzung im Rathaus an verschiedenen Stellen den Fußweg an. Die Instandsetzung stellt ein größeres Problem dar.

Grundsätzliches Einvernehmen signalisierte man zur geplanten Regelung der Eigentumsverhältnisse am Altdorfer Mühlbach im Garser Ortsteil Lengmoos von der Kreisstraßenbrücke bis Gern und den entsprechenden Vermessungen dazu.  Das Einverständnis der Grundanlieger für die Vermessung liegt vor, der Bach ist künftig wie bereits oberhalb der Brücke Richtung Altdorf die Landkreis- und Gemeindegrenze und soll zum Markt Gars gehören. Ab Gern ist die Gemeinde Soyen zuständig.

Ein größeres Problem ist die Instandsetzung des zur Zeit gesperrten Fußweges durch den Urtlgraben und den steilen Hang hinauf nach Kerschbaum: Nach Kabelverlegungen durch die Eon an der Außenseite sind jetzt die Auffüllungen und der Hang darunter derart weggerutscht, dass die Geländerstützen frei in der Luft hängen. Der Bauausschuss war sich einig, dass der Weg wieder gefahrlos begehbar gemacht werden muss. Fest steht, dass sich der Isaria Fischereiverein, der den Weg bereits früher instandgesetzt und abgesichert hatte, und die Versicherung der Eon an der Sanierung beteiligen.

Möglich sind zum Beispiel ein Stegbau oder eine "Bodenvernagelung" mit Filternägeln. Man rechnet mit Kosten von 30.000 Euro und will auf jeden Fall eine dauerhafte Lösung. Der Ausschuss beschloss sein Einverständnis zur Sanierung, über die Vorgehensweise muss mit der Versicherung der Eon verhandelt werden.

Keine Einwände hatte man zur Bauvoranfrage von Michael Grasser auf Neubau einer Schreinerei in Mittergars sowie zur Erstellung eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage in Kerschbaum durch Andrea Stettner aus Zollner.

ba/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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