Hilfsprojekt des Gymnasiums

Gedichtet und gemalt für Haiti

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Bei der Vorstellung (von links): Andreas Lanzinger, Gunter Fuchs, Oliver Müller, Manfred Eisele, Christian Gäßl und Rupert Unterauer.

Gars - "Durch Erzählen, Malen, Schreiben, Dichten und Zeichnen helfen" lautet der Titel einer 52-seitigen Broschüre, die von den Schülern des Garser Gymnasiums gestaltet und jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

Bei diesem neuen Hilfsprojekt ist der gesamte Verkaufspreis von zehn Euro je Exemplar für Haiti bestimmt.

Schüler haben für das Werk Gedichte und Geschichten geschrieben, Bilder gemalt und gezeichnet. Entstanden ist ein kleines Buch, in dem die Leser stöbern können, interessante Handlungen und Wendungen entdecken und sich an den Illustrationen und Bildern erfreuen. Hoffnungen, Ängste, Mut, Liebe, Tod, mystische Begegnungen, Hilfe, Selbstreflexionen und Erkennen oder Ausbrechen aus einer geschäftigen Welt: All dies erzählen und beschreiben die Schüler mit kreativer Spannung und auch mit Humor.

Schulleiter Gunter Fuchs würdigte bei der Vorstellung nicht nur die Hilfsbereitschaft im Haus, sondern sieht in der Publikation auch einen "repräsentativen Querschnitt durch das kreative Leistungsvermögen der Schüler". Die Ur-Idee kam von Lehrer Manfred Eisele, der ein Hilfsprojekt für Haiti vorschlug. Die Organisatoren sollten jedoch nicht nur "die Spendenhand aufhalten", beschrieb Fuchs die Entstehung, sondern Engagement in Form eigener Beiträge zeigen. Außerdem galt es, die Druckkosten in Höhe von 1300 Euro für die ersten 1000 Stück zu finanzieren. Das gelang zum Teil durch das Entgegenkommen der Druckerei Lanzinger, durch Spenden der örtlichen Sparkasse und der Raiffeisenbank.

Mittlerweile, so Fuchs weiter, habe die Schule 25 Patenschaften für Kinder übernommen. Seit längerem arbeite sie deshalb mit der christlichen Hilfsorganisation "World Vision" zusammen, die sich bereits seit 30 Jahren in Haiti engagiere. Die Kinder dort würden sich bereits über "ein Wellblechdach, über einen Stift und Block" freuen, so Fuchs.

Schüler Oliver Müller als Vertreter von "World Vision" berichtete über die aktuelle Lage vor Ort. Das Leben finde überwiegend in Zeltlagern statt, neun von zehn Menschen, darunter viele Kinder, hätten einen Familienangehörigen verloren.

kg

Quelle: rosenheim24.de

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