DSL in Griesstätt ab 2011?

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Griesstätt - Viele Griesstätter, besonders aber auch Gewerbetreibende, sind mit der derzeitigen DSL-Situation unzufrieden. Die Gemeinde hatte jetzt zu einer gut besuchten Informationsversammlung eingeladen.

"DSL-Pate" und Gemeinderat Martin Fuchs ging auf die Bemühungen der Gemeinde, eine Verbesserung zu erreichen, ein. Nach seinen Worten wurde dies bereits mehrfach bei einer durchgeführten Bürgerbefragung im Jahre 2003 gewünscht. Vom Arbeitskreis Gewerbe der Aktion "Lebensqualität durch Nähe" wurde im Jahre 2007 eine Unterschriftenaktion wegen der Unterversorgung im gesamten Gemeindebereich durchgeführt. Die über 300 Unterschriften wurden an die Telekom gesandt.

Unternommen wurde jedoch von der Telekom nichts. Eine Verbesserung zu erreichen, so Fuchs, wurde auch im Zusammenhang mit der Baugebietserschließung in den Jahren 2008 und 2009 versucht. Im Jahre 2009 wurde dann mit weiteren Landkreisgemeinden eine Breitbandinitiative gestartet für eine Fördermaßnahme. Mit 30 Gemeinden wurde ein Gutachten in Auftrag gegeben.

Den derzeitigen Ist-Bestand zeigte Fuchs an Hand von Karten auf. Als Anbieter hat sich jetzt die Firma ip-fabric GmbH angeboten, um im Gemeindegebiet Griesstätt tätig zu werden. Firmenchef Werner Rades ging besonders auf die Nutzung des vorhandenen Telefonnetzes und auf den Aufbau von DSL-Technik ein. Er erläuterte auch die Internetanbindung der DSL-Technik per Glasfaserkabel, wobei kürzere Anschlussleitungen höhere Brandbreiten ermöglichen.

Der Referent ging ausführlich auch auf mögliche Versorgungsbereiche und Bandbreiten im Bereich Griesstätt ein, die er auf Karten aufzeigte. Erläutert wurden von ihm auch die Kosten, die bei einem Anschluss und beim Betrieb entstehen. Auskunft gab Rades auch zur Kündigung beim bisherigen Anbieter, zum Wechseln zu seiner Firma und zur Beibehaltung der bisherigen Telefonnummern.

Um die geplanten Maßnahmen durchführen zu können, so Rades, müssten etwa 200 Verträge mit Kunden aus dem Gemeindebereich Griesstätt abgeschlossen werden können. Bei ausreichendem Interesse könnte mit der Inbetriebnahme im Sommer 2011 gerechnet werden. Die ersten Anträge wurden bereits am Schluss der Versammlung abgegeben.

Weitere Antragsformulare liegen in der Gemeindeverwaltung auf und werden in den nächsten Tagen allen Haushaltungen zugestellt. Ausgefüllte Formulare können dann wieder bei der Gemeinde zur Weiterleitung an die Fa. Ip-fabric GmbH abgegeben werden.

alu/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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