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Mitinitiatorin im Gespräch: Das sind die Pläne

Paradies für Schnäppchenjäger: Ganz Griesstätt wird zum Flohmarkt

Gesa Lappler ist Mitinitiatorin des Flohmarkts.
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Gesa Lappler im „Vielerlei“ in Griesstätt.

Premiere: Zum ersten Mal verwandelt sich ganz Griesstätt in ein Flohmarktgelände. Gesa Lappler ist Mitinitiatorin des Trödelmarkts. Das ist geplant.

Griesstätt – Das ganze Dorf verwandelt sich in ein Flohmarktgelände: In Griesstätt wird am Sonntag, 15. Mai, in vielen Straßen und auf vielen Plätze gefeilscht und gehandelt. Der Dorfflohmarkt ist eine Premiere. Eine der Initiatorinnen, Gesa Lappler, erklärt, wie sie und drei Freundinnen auf die Idee kamen, warum Kauf und Verkauf viel mit Nachhaltigkeit zu tun haben und was das schönste Stück ist, das sie selbst jemals erworben hat.

Ganz Griesstätt wird zum Flohmarkt: Wie sind Sie auf diese ungewöhnliche Idee gekommen?

Gesa Lappler: Jeder in Griesstätt kennt den traditionellen Hallenflohmarkt und den Kinderkleiderbasar. Da das im Innenraum schon länger nicht möglich ist, musste eine neue Idee her. Es soll mal wieder was los sein in Griesstätt. Der Hausflohmarkt im vergangenen Jahr in Schnaitsee war Vorbild und ein Erfolg. Das können wir auch – Katharina Stahlhuber, Beatrix Anzenberger, Jana Wiersch und ich, haben wir gedacht. Wir sind ein tolles Team und haben noch tatkräftige Unterstützung vom Förderverein des Kindergartens bekommen. Die Standgebühren kommen nun den Kindern zugute. Die Elternbeiräte von Kindergarten und Schule sowie die Griesstätter Vereine machen Angebote – Hüpfburg, Candystand und vieles mehr. Es wird ein großes Fest!

Ein Flohmarkt ist heute mehr als nur eine Möglichkeit, Altes und Ausgedientes zu verkaufen. Es geht auch um das Upcycling – als Form des nachhaltigen Umgangs mit Roh- und Wertstoffen. Warum liegt Ihnen das Thema so am Herzen?

Lappler: Flohmarkt ist gelebte Nachhaltigkeit. Ich will heute dafür sorgen, dass die Menschen in der Zukunft gleiche oder bessere Bedingungen haben. Das ist die Definition von Fairness und Nachhaltigkeit für mich. Unsere drei Kinder, die sich wünschen, mal Papas und Mamas zu werden, sind ein Grund, sich dafür einzusetzen. Für Umweltschutz und Nachhaltigkeit versuche ich seit 2005 in Seminaren an der Hochschule, in Fortbildungen und Kursen Menschen jeden Alters zu begeistern. Auch als ehrenamtliche Leiterin des Vielerlei-Ladens in Griesstätt kann ich dem gerecht werden. Hier wird jeden Donnerstag abgegeben, getauscht und gefunden. Wir vermeiden dadurch Müll und machen den Menschen eine Freude.

Wenn es klappt, dass viele Griesstätter mitmachen und das Wetter mitspielt, wird vermutlich das halbe Dorf auf den Beinen sein. Ist der Flohmarkt auch als gesellschaftliches Event gedacht, quasi als Chance, sich mal wieder zu treffen – coronakonform?

Lappler: Definitiv! Jeder kann mitmachen, jeder dabei sein und sich zugleich sicher fühlen, weil es draußen mit viel Platz stattfindet. In Griesstätt haben wir eine gute Gemeinschaft und es wird schön sein, alle Freunde und Bekannte zu treffen. Wir haben auf jeden Fall einen Stand. Ich war immer schon gerne auf dem Flohmarkt. Bei uns gibt es vintage Schönheiten, Haushaltswaren, Spielsachen. Früher habe ich Vintage-Dekoration gesammelt, nun gebe ich einiges ab und bei drei Kindern wird oft aussortiert, wenn sie älter werden. So sammelt sich Flohmarktware an. Wir geben die Sachen für kleines Geld her. Es soll ja schließlich Spaß machen. Mein Vater und eine Freundin machen noch einen weiteren Stand bei uns. Zudem wird meine Kreativwerkstatt „Blaue Bank“ geöffnet sein. Die Nachbarn bauen einen Waffelstand auf. Es ist richtig was geboten in der Wasserburger Straße 26 und im ganzen Dorf.

Werden Sie selbst einen Stand aufbauen? Und was können die Besucher erwerben? Wo finden Sie Ihre Flohmarktsachen?

Lappler: Wir haben auf jeden Fall einen Stand. Ich war immer schon gerne auf dem Flohmarkt. Bei uns gibt es vintage Schönheiten, Haushaltswaren, Spielsachen. Früher habe ich Vintage-Dekoration gesammelt, nun gebe ich einiges ab und bei drei Kindern wird oft aussortiert, wenn sie älter werden. So sammelt sich Flohmarktware an. Wir geben die Sachen für kleines Geld her. Es soll ja schließlich Spaß machen. Mein Vater und eine Freundin machen noch einen weiteren Stand bei uns. Zudem wird meine Kreativwerkstatt „Blaue Bank“ geöffnet sein. Die Nachbarn bauen einen Waffelstand auf. Es ist richtig was geboten in der Wasserburger Straße und im ganzen Dorf.

Was war das schönste Stück, das Sie jemals auf einem Flohmarkt erstanden haben?

Lappler: Mein größter Schatz ist ein Wasserkrug, der jeden Tag benutzt wird. Er ist wunderschön leuchtend rot mit weißen Herzen.

Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um den Flohmarkt

Wie können Interessenten mitmachen? Alle Verkäufer melden sich bis zum 5. Mai – bei Katharina Stahlhuber unter 08039/8279767 oder unter flohmarkt.griesstaett@web.de.

Wie läuft es ab? Aufbau: ab 9 Uhr. Beginn für den Verkauf ist 10 Uhr. Ende ist 16 Uhr. Es wird Pläne an einigen Ständen und den Parkplätzen geben, wo die Flohmarktstände eingezeichnet sind und wo Aktionen stattfinden.

Was kostet es? Fünf Euro pro Stand werden am Tag selbst eingesammelt.

Gibt es eine Verpflegung? Stände mit Essen, Getränken, Süßigkeiten und Kuchen sind im Dorf verteilt. Das Café Zeilinger und der Jägerwirt haben auch geöffnet.

Werden die Stände auch auf den Straßen aufgebaut oder nur auf den Privatgrundstücken? Die Bürger können auf ihrem Grundstück ihren Stand aufbauen. Alle anderen bekommen einen Platz zugewiesen bei der Anmeldung.

Dürfen auch gewerbliche Händler dabei sein? Nein.

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