Kardinal Marx brachte neue Impulse

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Kardinal Marx mit dem neuen DJK-Diözesan-Präsidenten Martin Götz, BLSV-Bezirksvorsitzenden Otto Marchner, Inklusionsbeauftragten Herbert Grillenbeck, dem bisherigen Präsidenten Werner Berger und DJK-Bundespräsident Volker Monnerjahn vor einer der Dokumentationen der Sportvereine zum Thema Asylarbeit in den Sportvereinen in der Sporthalle.

Griesstätt - Mit einer eindrucksvollen Eucharistiefeier mit dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz und Erzbischof von München und Freising, Reinhard Kardinal Marx, in der Pfarrkirche wurde der 52. Diözesantag des DJK-Sportverbandes abgehalten.

 

Große Ehre für die Griesstätter. Neben den Grußworten, dem geistlichen Impuls, Berichten und Vereinspräsentationen, Satzungsänderungen standen auch die Neuwahlen des Präsidiums des DJK-Diözesan-Sportverbandes in der Griesstätter Sporthalle auf der Tagesordnung, wozu die Delegierten der 35 dem Verband angehörenden Sportvereinen mit etwa 25.000 Mitgliedern eingeladen waren.

Reinhard Kardinal Marx zu Gast in Griesstätt

Gerne war auch Rosenheims Landrat Wolfgang Berthaler nach Griesstätt gekommen, wie er in seinem Grußwort sagte. Der Landrat ging dabei auf die Inklusionsarbeit des Landkreises, gerade bei der Aufnahme von Asylanten und Flüchtlingen, ein. Er lobte dabei die freiwillige Unterstützung durch Ehrenamtlich, ohne die es nach seinen Worten nicht geht.

Die Sportvereine können besonders den Flüchtlingen eine Chance geben, eine neue Heimat finden, so der Landrat.

Den ausscheidenden Mitgliedern des Präsidiums des Diözesanverbandes danke der Bezirksvorsitzende des Bayerischen Landessportverbandes Otto Marcher für ihre Arbeit.

Auch würdigte Marcher die Inklusionsarbeit der verschiedenen DJK-Sportvereine. Ausgrenzung und Diskriminierung darf es nicht mehr geben, Asylanten und Flüchtlinge müssen Aufnahme in den Sportvereinen finden, so Marcher in seinem Grußwort. Denen, die an der Basis in den verschiedensten Funktionen in den Vereinen im Diözesanverband in der Arbeit für den Dienst am Menschen tätig sind, danke der Präsident des DJK-Bundesverbandes Wolker Monnerjahn in seinem Grußwort. DJK heißt, so der Bundespräsident, Sport um des Menschen willen.

Die DJK kann auf die katholische Kirche bauen, die Vereine sind auch für Nicht-Katholiken offen. Auch darf Homophobie in den DJK-Vereinen kein Problem sein. In seinem Grußwort wünschte Reinhard Kardinal Marx dem neuen Führungsteam des DJK-Diözesanverbandes Gottes Segen. Auch er danke allen für das große Engagement, das in den Sportvereinen geleistet wird. Sport ist heute ein wichtiger Bezugspunkt, miteinander Sporttreiben und auch feiern gehören dazu, so der Kardinal. D

ie Leistungen der bisherigen Präsidiumsmitglieder wurden bei deren Ehrung besonders hervorgehoben und gewürdigt. Die höchste Auszeichnung, das „Carl-Mosters-Relief“ überreichte der neue Präsident Martin Götz seinem Vorgänger Werner Berger und dem bisherigen geistlichen Beirat des Diözesanverbandes Pfarrer Erich Schmucker. Freuen durften sich die beiden Geehrten auch über die Ernennung zum Ehrenpräsidenten bzw. Ehrenbeirat des Diözesanverbandes. Mit dem „Ludwig-Wolker-Relief“ wurden die bisherige Frauenvertreterin Renate Kamm und der bisherige stellvertretende Präsident Harri Strobel ausgezeichnet für ihre langjährige ehrenamtliche Tätigkeit. Angeführt von der Griesstätter Musikkapelle zogen dann die Delegierten der verschiedenen DJK-Verein, den Ehrengästen, unter ihnen Landrat Wolfgang Berthaler, Mdl Klaus Stöttner und Griesstätts Bürgermeister Stephan Pauker, sowie die Geistlichen in die Pfarrkirche zum Gottesdienst, den Erzbishof Reinhard Kardinal Marx in Konzelebration mit Monsignore Thomas Schlichting, Prälat Josef Obermaier, Bayerns Sportpfarrer Monsignore Martin Cambensy, Pfarrer Erich Schmucker und den Ortsgeistlichen Pfarrer Klaus Vogl und Geistlichem Rat Alfred Maier zelebrierte.

In seiner eindrucksvollen Predigt ging Kardinal Marx besonders auf den Sport ein. Ein gesunder Geist und ein gesunder Leib, so der Kardinal, gehören zusammen. Er lobte dabei die Projekte der Sportvereine, die zur Inklusion und Integration von Flüchtlingen durchgeführt werden. Dankbar sei er, dass der DJK-Verband sich auch auf politischer Ebene und in Verbänden als katholischer Verband einsetzt. Die Vereinsvertreter ermutigte er, weiter einen wichtigen Beitrag zu leisten in der Gesellschaft mit verschiedenen Projekten, wozu der Kardinal Gottes Segen wünschte. Der Gottesdienst wurde gesanglich und musikalisch vom Griesstätter gemischten Chor La Cantara, mit Volksgesang und der Musikkapelle gestaltet. Beim Auszug aus der Kirche segnete der Kardinal die Kinder.

A. Albersinger

Quelle: rosenheim24.de

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