Positives Feedback nicht nur von den Asylbewerbern

Neue und größere Räume: Umzug des Griesstätter "Kleiderkammerls" 

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Bürgermeister Stefan Pauker mit zwei der drei Leiterinnen des "Kleiderkammerls", Maria Görgner (links) und Beatrix Anzenberger (Mitte).
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Griesstätt – Mit den im Jahr 2015 ersten im Gemeindebereich angekommenen Asylbewerber-Familien entstand auch das erste "Kleiderkammerl" in Griesstätt. Nun zog die Institution in neue Räumlichkeiten um. 

Dem damals neu gegründeten Helferkreis war es ein großes Anliegen, die neuen Mitbürgern zu unterstützen und und mit dem Nötigsten zu versorgen. Dank der Bereitschaft von Vereinen, die Zimmer in der ehemaligen Wohnung im Jugendheimgebäude an der Innstraße bis dahin benutzten, konnte die Gemeinde diese Räume zur Verfügung stellen. 

Im Dezember 2015 wurde das „Kleiderkammerl“ eröffnet. Mit Kleidung, Schuhen, Spielsachen und sonstigen gespendeten Gegenständen für den Haushalt konnten sich jetzt jeden ersten Donnerstag im Monat neben den Asylbewerbern auch Griesstätter kostenlos versorgen. 

Suche nach größeren Räumlichkeiten

Die neuen größeren Räumlichkeiten.

Nachdem die Spendenbereitschaft immer größer und dadurch der Platz zum Aussuchen kleiner wurde, fand der „Verkauf“ in den letzten Monaten bereits im großen Jugendheim-Raum statt. Doch das schränkte die Übungen der Jugendmusikkapelle wiederum ein. Es stand fest: Neue, größere Räumlichkeiten mussten her. 

Im Raum stand die Idee Nutzung der Räumlichkeiten in einem Nachbargebäude des Jugendheims.  

Bürgermeister Stefan Pauker vereinbarte mit den Besitzern des Nebengebäudes in der Innstraße 11 die Anmietung zweier Räume im Erdgeschoss. 

Nachdem frisch renoviert und neu gestrichen wurde - auch dank tatkräftiger Unterstützung durch die Leiterinnen des Kleiderkammerls, Maria Görgner, Beatrix Anzenberger und Babsy Widauer konnte das "Kleiderkammerl" in die neuen Räume einziehen.

Neueröffnung mit großem Angebot

Zur Neueröffnung schauten jetzt viele Griesstätter und einige Asylbewerber vorbei. Unter den Besuchern war auch Bürgermeister Stefan Pauker, der wie viele andere überrascht war über das große Angebot. Er freute sich über die schön gestalteten Räume, über die große Spendenbereitschaft und über die gute Annahme des "Kleiderkammerls".

Jeden ersten Donnerstag im Monat, jeweils von 15.30 bis 17.30 Uhr, ist das Kleiderkammerl geöffnet. Jeder ist willkommen um aus dem reichhaltigen Angebot etwas auszusuchen. Während den Öffnungszeiten können auch Sachspenden abgegeben werden. Sachspenden für das Kleiderkammerl werden auch von Babsy Widauer, nach telefonischer Ankündigung (08039/907460) angenommen.

Alfons Albersinger/mb

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