VW-Fahrer stirbt nach Kollision 

Horror-Unfall bei Griesstätt: Ein Opfer noch in Lebensgefahr 

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Der Unfallort am Pfingstmontag. 
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    Julia Grünhofer
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Griesstätt - Zu einem schweren Unfall kam es am Pfingstmontag auf der Staatsstraße 2359 in der Nähe vom Penny-Markt. 

UPDATE 9 Uhr: Eine Person noch in Lebensgefahr

Auf Nachfrage bei der Polizeiinspektion Wasserburg erfuhr unsere Redaktion, dass sich mittlerweile glücklicherweise nur noch ein Unfallopfer in Lebensgefahr befindet. Vier weitere Personen liegen mit schweren, aber nicht mehr lebensbedrohlichen Verletzungen im Krankenhaus. 

Das jüngste Opfer der Kollision ist 17 Jahre alt, hieß es weiter.

UPDATE Dienstag 5.45 Uhr: 

Wie ein Sprecher der Polizeiinspektion auf Nachfrage von wasserburg24.de sagte, sind mehrere Insassen der zwei Fahrzeuge weiterhin in Lebensgefahr. Ob sich Kinder unter den Verletzten befinden, konnte am frühen Dienstagmorgen noch nicht mitgeteilt werden. 

UPDATE 23.05 Uhr: Pressemeldung der Polizeiinspektion Wasserburg

Am Pfingstmontag kam es gegen 17:40 Uhr auf der Umgehungsstraße von Griesstätt zu einem folgenschweren Verkehrsunfall. 

Ein 71-Jähriger aus dem Landkreis Ebersberg übersah auf Höhe Griesstätt beim Einbiegen mit seinem VW Golf in die Staatsstraße einen aus Richtung Wasserburg kommenden Seat Leon. 

Im Einmündungsbereich kam es zum Frontalzusammenstoß zwischen den Fahrzeugen. Der VW blieb auf der Gegenspur um fast 180 Grad gedreht liegen. Der Motorblock des Fahrzeugs war etwa 40 Meter weiter geschleudert worden. Der beteiligte Seat überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen.

Der Fahrer des VW verstarb wenig später im Krankenhaus. 

Die Identität des Seat-Fahrers konnte noch nicht zweifelsfrei geklärt werden, da er und die weiteren Beteiligten mit teils schwersten Verletzungen in umliegenden Krankenhäusern liegen. Insgesamt saßen sechs Personen in den Fahrzeugen. 

Zur Bergung waren mehrere Rettungswägen, Notärzte, zwei Rettungshubschrauber und die Einsatzkräfte der Griesstätter und Vogtareuther Feuerwehr im Einsatz.

Dieses Foto zeigt den Unfallort von oben mit den zwei Autowracks. 

Zur Ermittlung des genauen Unfallhergangs wurde ein Gutachter eingeschaltet. Die Staatsstraße war für mehrere Stunden komplett gesperrt. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 24.000 Euro.

Die Polizei möchte sich nochmals bei den Ersthelfern und Einsatzkräften bedanken, die eine schnelle Versorgung der Betroffenen gewährleisteten.

UPDATE 21.10 Uhr: Bilder zeigen das ganze Ausmaß des Unfalls

Die Staatsstraße zwischen Rosenheim und Wasserburg ist mittlerweile wieder freigegeben. Fotos vom Unfallort zeigen die Rettungskräfte und die zerstörten Autos: 

Heftiger Unfall bei Griesstätt am Pfingstmontag 

UPDATE 19.35 Uhr: Zwei Rettungshubschrauber gelandet

Zwei Rettungshubschrauber landeten am Abend an der Unfallstelle: Aus Österreich der Hubschrauber Christophorus 4, als auch der Traunsteiner Heli Christoph 14. Zwei Schwerstverletzte wurden in Kliniken geflogen. 

Nach Informationen von vor Ort war eine Vorfahrtsmissachtung ursächlich für den Unfall auf der Staatsstraße. 

Laut aktuellen Verkehrsmeldungen ist die Staatsstraße Rosenheim - Wasserburg weiterhin in beiden Richtungen gesperrt. 

Weitere Informationen und Fotos folgen in Kürze. 

Erstmeldung:

Nach ersten Informationen von der Unfallstelle ereignete sich ein Zusammenstoß von zwei Fahrzeugen auf der Griesstätter Umgehungsstraße gegen 17.40 Uhr. 

Drei Krankenwagen und zwei Notärzte eilten zur Unfallstelle, um die Verletzten zu versorgen. Nach unbestätigten Informationen soll es sechs Schwerverletzte geben, die zum Teil in den Autwracks eingeklemmt waren und befreit werden mussten! 

Mindestens eine Person wurde noch vor Ort lange Zeit notärtzlich behandelt. Gegen 18.35 Uhr schließlich landete der Rettungshubschrauber Christophorus 4, um die verletzte Person in ein Klinikum zu fliegen. Zuvor hatte der Hubschrauber auf Grund der Witterung Schwierigkeiten zu landen. 

Ein Auto ist in Folge des Unfalls auf dem Dach liegen geblieben. Die Staatsstraße zwischen Rosenheim und Wasserburg ist momentan gesperrt. 

Ein erstes Foto von der Unfallstelle 

Quellen: gbf/Evoy

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