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rosenheim24.de war im Impfzentrum Rosenheim dabei

Von der Registrierung zur Corona-Impfung: Ein Griesstätter berichtet

Griesstätter Corona-Erstimpfung im Impfzentrum Rosenheim
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Ralph B. auf dem Weg zu seiner Corona-Erstimpfung Anfang Mai 2021. rosenheim24.de durfte den Griestätter zum Impfzentrum Rosenheim begleiten.

Ralph B. hat sich gleich zu Jahresbeginn angemeldet für eine Schutzimpfung im Impfzentrum Rosenheim. Gut drei Monate später folgte die Terminvergabe. rosenheim24.de durfte den Griesstätter zu seiner Erst-Impfung am 6. Mai begleiten.

Griesstätt/Rosenheim - Zur Vorgeschichte: Am 15. Januar hat sich Ralph B. auf der Website der Impfzentren Bayern registriert, die Anmeldung verlief nach wenigen Minuten erfolgreich. Eine Terminvergabe gab es zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht, da sich diese an der Zugehörigkeit der Prioritätengruppen orientiere. Ralph B. hat keine Vorerkrankungen, ist 67 Jahre alt und gehört zur Prioritätengruppe 3.

Es folgten Wochen der Stille. Am frühen Montagabend des 26. Aprils ploppte auf einmal eine E-Mail-Benachrichtigung auf seinem Smartphone auf. Betreff: „Ihre Terminauswahl zu Covid-19-Impfung“. Den Vorschlag für die Erstimpfung am 6. Mai sowie die Zweitimpfung am 17. Juni nahm Ralph B. sogleich an und druckte sich im Anschluss die Bestätigung für seine beiden Termine als Impfbogen aus. Den, so hieß es in der Mail, habe er unbedingt zur Impfung im Zentrum mitzubringen.

Weiterführender Artikel: Impffortschritt im Rosenheimer Impfzentrum - diese Personengruppen sind ab 6. Mai dran (Plus-Artikel rosenheim24.de)

Donnerstag, 6. Mai 2021, Impftermin 11.15 Uhr: Weil er Wartezeiten am Eingang befürchtete, machte sich Ralph B. frühzeitig auf den Weg zum Impfzentrum. „Ein bisserl aufgeregt bin ich schon“, gibt er im Gespräch mit rosenheim24.de vor Ort zu. „Aber auch froh, nach den vielen Monaten nun dank der Impfung wieder ein Stück Normalität und Sicherheit zu erhalten.“

Auf der Lorettowiese angekommen war die schwierigste Hürde einen Parkplatz zu finden. Direkt am Impfzentrum neben der Inntalhalle aber gibt es ein abgesperrtes Terrain für Impflinge. Wartezeiten musste der Griesstätter keine in Kauf nehmen. Es herrschte ein reges Kommen und Gehen, am Eingang wurden wir von Angehörigen des Sicherheitsdienstes in Empfang genommen. Als Begleitperson durften wir mit ins Zentrum. Fotos oder Videos jedoch sind im Inneren des Zentrums ohne Voranmeldung nicht gestattet.

Der Eingang des Impfzentrums in Rosenheim.

Die Logistik klappt, das fällt sofort auf: Das Zentrum, betrieben von Stadt und Landkreis Rosenheim, ist übersichtlich aufgebaut und in einzelne Stationen aufgeteilt. Neben dem Team der Malteser sorgen Angestellte des Sicherheitsdienstes für einen geregelten Ablauf, genügend Abstände sowie die Einhaltung der Maskenpflicht durch FFP2-Maske. Der Umgang ist freundlich, die Mitarbeiter zuvorkommend und hilfsbereit. Es geht zügig vorwärts. Wartezeiten: Fehlanzeige.

Aufklärungsvideo mit weiterführenden Informationen über die Impfstoffe

Gleich nach Betreten werden die Hände desinfiziert und via Kamera Fieber gemessen, erst danach darf man passieren. Ralph B. steuert den Anmeldeposten, Station 1, an. Hier leistet er die erste Unterschrift, bestätigt seine Anwesenheit mit Personal- und Impfausweis sowie durch den Impfbogen.

Es folgt ein nahtloser Übergang in den Aufklärungsraum der Station 2: Dort finden circa zehn Impflinge Platz - alle Altersstufen sind vertreten. Auf einem Bildschirm samt Lautsprecher wird über die hier zugelassenen mRNA-Impfstoffe Moderna und Biontech/Pfizer berichtet.

Es folgen Informationen, kompakt und leicht verständlich zusammengefasst, über Zusammensetzung, Verabreichung, Wirkstoff, Folgen möglicher Nebenwirkungen wie Ohnmacht oder Sofort-Allergien. Das nur wenige Minuten lange Video schließt mit dem Hinweis, dass nach der Impfung noch nicht sofort ein vollständiger Schutz besteht, deshalb weiterhin die Umgebung geschützt werden müsse und die „AHA+L“-Regeln dringend weiterhin eingehalten werden sollen.

Die Aufteilung des Impfzentrums Rosenheim ist am Anfang des Eingangs ausgeschildert. So können sich die Besucher orientieren.

Die Impfung an sich eine Handlung von wenigen Sekunden

Nach dem Aufklärungsvideo werden die Impflinge von Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes der Reihe nach abgeholt und in die Impfkabinen (Station 3) geführt. Ralph B. ist bei drei Damen des Malteser-Teams gelandet, darunter die Impfärztin, die ihm anbot, noch offene Fragen zu beantworten. Die hatte der 67-Jährige nicht, weswegen die Spritze aufgezogen und dem Griesstätter der Impfstoff Moderna verabreicht wurde - eine Handlung von wenigen Sekunden.

Das Maltester-Team bestätigt uns derweil, dass es immer mehr Leute werden, die sich nun zu einer Impfung bereit erklären. Sie gehen davon aus, dass die Nachfrage weiter steigt, wenn die Prioritäten aufgehoben werden. Ralph B.‘s zweiter Termin ist am 17. Juni. Die Unterlagen, die er bei seinem ersten Termin erhalten hat, müsse er unbedingt wieder mitbringen, wird ihm abschließend mit auf den Weg gegeben.

„Ich habe die Nadel gar nicht gespürt“, resümiert Ralph B. nach der Impfung auf dem Weg in den Warteraum (Station 4). Hier wird allen Impflingen empfohlen, etwa 15 Minuten zu warten - sollten Komplikationen auftreten. Sofort-Reaktionen traten bei Ralph B. keine auf. „Mir geht‘s gut“, betont er abschließend, ehe es in Richtung Heimat geht. Summa Summarum hat der Termin (Zeit im Warteraum abgezogen) keine 15 Minuten in Anspruch genommen. Und Ralph B. ist zufrieden.

mb

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