Gute Seele am Griesstätter Bauhof

Hans Leb feiert fünfjähriges Jubiläum am Außenarbeitsplatz

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Griesstätt- Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung sind in der freien Wirtschaft rar gesät. Umso beeindruckender ist das Engagement der Gemeinde Griesstätt, die derzeit vier Betreute der Stiftung Attl beschäftigt.

Hans Leb arbeitet seit fünf Jahren beim Griesstätter Bauhof und wurde nun von der Gemeinde sowie den Verantwortlichen der Inntal-Werkstätten für sein Jubiläum geehrt.

„Es ist immer etwas Besonderes für uns, wenn wir einen Betreuten der Stiftung Attl an einen Außenarbeitsplatz weitervermitteln können“, sagte Bernhard Gutschmidt, Leiter der Inntal-Werkstätten der Einrichtung für Menschen mit Behinderung, bei der Ehrung.

„Wenn sich jemand wie Hans Leb nun schon seit fünf Jahren so gut in seinem Arbeitsplatz bewährt, ist das für uns ein Grund zu feiern.“

Das größte Hindernis, das er bei der Vermittlung von Menschen mit Behinderung in den freien Arbeitsmarkt sieht, seien oft nicht die Einschränkungen der Beschäftigten. Vielmehr gelte es, die Vorbehalte der Firmen seinen Schützlingen gegenüber abzubauen. Um Menschen wie Hans Leb in seinem Arbeitsalltag zu unterstützen, betreuen deshalb innerhalb der Inntal-Werkstätten Ruth Röder und Kurt Hiebl die Beschäftigten in den Außenarbeitsplätzen. Sie stehen nicht nur ihnen, sondern auch den Firmen mit Rat und Tat dauerhaft zur Seite.

Die Vertreter der Inntal-Werkstätten bezeichneten dabei die Gemeinde Griesstätt als Glücksfall: Denn die Kommune stellt derzeit insgesamt vier Außenarbeitsplätze zur Verfügung. „Die Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen verläuft reibungslos“, sagt Ruth Röder. „Auch wenn es mal kriselt, können wir immer miteinander reden und eine Lösung finden.“

Diese Offenheit machen die Außenarbeitsplätze zu einem Gewinn für beide Seiten, lobte auch Bürgermeister Robert Aßmus. „Wir sind hochzufrieden mit unseren Mitarbeitern aus der Stiftung Attl und vor allem mit Hans Leb. Er ist fest im Bauhof-Team um Georg Weiderer integriert.“

Als Wertschätzung für seine Zuverlässigkeit gewährte der Bürgermeister ihm eine Gehaltserhöhung. Von den Inntal-Werkstätten gab es einen Gutschein für den Jubilar sowie einen Geschenkkorb für die Mitarbeiter der Gemeinde.

Pressemeldung Stiftung Attl

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