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Nachruf

Verstorbene Irmengard Denk aus Griesstätt lebte nach Vorbild ihrer Namenspatronin

Irmengard Denk
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Irmengard Denk

Gut bekannt in Griesstätt war Irmengard Denk. Auf dem letzten Erdenweg begleiteten sie viele Verwandte und Bekannte.

Griesstätt – Gut bekannt in Griesstätt war Irmengard Denk. Relativ selbstständig lebte sie in ihrem Haus in der Rainthalstraße bis zur Aufnahme am Neujahrstag in einem Krankenhaus, wo sie aufgrund ihres schweren Leidens schon einige Tage später verstarb. Viele Verwandte und Bekannte erwiesen ihr beim Seelengottesdienst und bei der Beerdigung die letzte Ehre. Pfarrer Herbert Weingärtner ging bei der Messfeier auf das Leben der Verstorbenen ein.

In der Arbeit lernte Denk ihren Mann kennen

Geboren wurde sie im August 1935 in Griesstätt, wo sie mit ihrem Bruder, der bereits 1955 verstarb, aufwuchs und die Schule besuchte. Nach dem Schulbesuch unterstützte sie ihre Eltern. Ab September 1951 arbeitete sie dann beim damaligen Damen- und Herrenbekleidungsgeschäft Lorenz in Roßhart. Im August 1952 wechselte sie zur ehemaligen Firma Wesp in Griesstätt und in Schlossberg, wo sie als Stickerin arbeitete.

Anschließend, im September 1958, wurde sie dann von der Familie Soyer in Altenhohenau zur Betreuung der Kinder angestellt. Dort hat sie auch ihren Mann Martin kennen und lieben gelernt. Am 15. November 1960 schlossen sie in Griesstätt den Ehebund und zogen gemeinsam in das Elternhaus der Verstorbenen ein.

Besonderes Anliegen: Die Caritas-Sammlung

Groß war die Freude über die Geburt von Sohn Martin im darauffolgendem Jahr. Schon als der Sohn noch im Kindesalter war, nahm die Verstorbene vier Pflegekinder auf und betreute sie.

In den Jahren 1985 bis 2000 war sie dann in der Zahnarztpraxis von Dr. Sleik in Griesstätt als Reinigungskraft tätig. Neben ihrer Arbeit für die Familie, für die beiden Enkelkinder und die Pflegekinder brachte sich die Verstorbene beim Frauenbund und beim Trachtenverein ein.

Ein besonderes Anliegen war ihr, das Sammeln für Caritas. Sie sammelte solange, bis es ihr aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr möglich war. Für ihren treuen Dienst erhielt sie im Jahr 2012 das Ehrenzeichen in Gold vom Caritas-Verband. Als Verehrerin ihrer Namenspatronin, der seligen Irmengard vom Frauenchiemsee, war es der Verstorbenen immer wichtig, dass sie mit dem vollen Vornamen Irmengard angesprochen wurde. Die Verstorbene hat sich ihr Lebensbeispiel und ihr karitatives Handeln für ihr eigenes Leben zu eigen und zum Vorbild gemacht.

Der Tod ihres Mannes war ein schwerer Schicksalschlag

Ein schwerer Schicksalsschlag war für die Verstorbene der Tod ihres Mannes, der am 13. Dezember 2013 während einer Beerdigung in Attl völlig unerwartet verstorben ist. Trost und Abwechslung suchte und fand sie bei ihren Hobbys, dem Backen von Kuchen und Torten, ihrem großen Gemüse- und Blumengarten und den Treffen mit ihren Freundinnen.

Die Verstorbene war, wie Pfarrer Weingärtner hervorhob, als gläubige Frau mit der Kirche sehr verbunden. Wichtig waren ihr, so der Geistliche, die Teilnahme an den Gottesdiensten und Rosenkranzandachten. Dies tat sie bis zu ihrem Sturz im Juni 2021, wonach sie längere Zeit im Krankenhaus behandelt werden musste und in einem Heim in Kurzzeitpflege war.

Bis Ende Dezember 2021 lebte die Verstorbene relativ selbstständig, sehr intensiv betreut durch ihre Familie, ihren Freundinnen und Pflegedienst-Bediensteten in ihrem Haus.

Bei der Bestattung im Familiengrab fand Diakon Simon Frank, der mit Pfarrer Weingärtner auch den vom Kirchenchor gesanglich gestalteten Gottesdienst mitfeierte, tröstende Worte für die Angehörigen und Trauernden.

Auf ihrem letzten Erdenweg begleiteten die Verstorbene auch Mitglieder des Trachtenvereins und des Frauenbundes, bei denen sie viele Jahre Mitglied war.