Großübung: Brand in der Außenwohngruppe

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Atemschutzgeräte werden überprüft und angelegt, dann geht es in die verrauchten Räume.

Rott - "Brand in der Außenwohngruppe Asamweg", das war die Meldung für die Aktiven der Feuerwehren Rott und Ramerberg sowie für die First Responder von Rott und Ostermünchen.

"Heftige Rauchentwicklung im Erdgeschoss, Personen im Haus eingeschlossen," hieß es außerdem.

Manche Rotter wunderten sich, warum in der frühen Abendstunde mehrere Heimbewohner mit ihren Betreuern mitten durch Rott zum Kirchweg marschierten. Als aber die Löschfahrzeuge mit Blaulicht auftauchten, gab es bald die beruhigende Aussage: "Es handelt sich um eine Übung."

First Responder kümmern sich um den Kreislauf der gestressten Geretteten.

Am Asamweg begannen inzwischen die mit Atemschutzgeräten ausgerüsteten Helfer die Suche nach Vermissten im Haus, kontrollierten die Notausgänge und suchten die Brandursache. Die First Responder bauten derweil ihren Erstversorgerplatz an geschützter Stelle auf, bald war die Löschwasserversorgung durch den Hydranten an der Münchener Straße gelegt. Es ging - für die interessierten Zuschauer erstaunlich ruhig - alles seinen Gang.

Selbst die Rettung per Leiter von zwei im Haus verbliebenen Personen gestaltete sich problemlos, als ein im Weg stehendes Auto weggefahren war. Die First Responder halfen nach der Rettung, den gestressten Kreislauf der beiden zu normalisieren.

Nachdem die Rauchquelle in der Werkstatt im Kellergeschoss entdeckt und gelöscht war, ging man daran, das Gebäude zu entrauchen, hörte jedoch plötzlich gellende Schreie vom Balkon, wo eine Feuerwehrfrau eingeschlossen war und befreit werden musste.

Am Einsatz war ein Fahrzeug samt Mannschaft von der Feuerwehr Ramerberg beteiligt, drei von Rott und die beiden First-Responder-Trupps. Kommandant Manfred Lunghammer hatte sich diese Übung als strenger Beobachter angeschaut. Beim abschließenden Gespräch mit der Hausleitung und den Einsatzleitern stellte sich heraus, dass alle nun für den Ernstfall besser gerüstet sind, die Einsatzkräfte eine bessere Ortskenntnis haben und einige kleine Verbesserungen wünschenswert sind. Danach dankte der Kommandant allen teilnehmenden Kameraden und Kameradinnen für die gelungene Übung.

ags/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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