Haftstrafe für Spielothek-Überfall

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Traunstein/Rosenheim - Ein junger Mann musste sich am Dienstag vor dem Landgericht Traunstein verantworten. Er hatte im August 2011 eine Spielothek überfallen.

Der 22-Jährige aus dem Landkreis Rosenheim zeigte sich vor Gericht geständig. Im August 2011 überfiel er eine Spielothek in Rosenheim. Mit einer ungeladenen Gaspistole bedrohte er die Angestellte hinter dem Tresen. Dann nahm er sich selbst etwa 900 Euro aus der Kasse. Nachdem er sich das Handy der Angestellten aushändigen ließ, riss er den Hörer des Festnetztelefons ab und flüchtete.

Urteil: Freiheitsstrafe von drei Jahren und zwei Monaten

Dem jungen Mann wurde am Dienstag vor dem Landgericht Traunstein wegen schwerem Raub der Prozess gemacht. Drei Jahre und zwei Monate muss er im Gefängnis absitzen. Der Angeklagte zeigte sich reuig und entschuldigte sich bei der Angestellten. Hauptgrund für seine Tat sei Geldnot gewesen.

Aus dem Archiv:

Spielhallen-Überfall aufgeklärt

Der Verteidiger forderte eine mildere Freiheitsstrafe. Der Richter sah aber davon ab, den Fall als "minder schwer" einzuordnen. Zwar seien auch einige Milderungspunkte wie zum Beispiel die Schulden des Mannes zu sehen, dennoch sei er relativ rigoros bei der Tat vorgegangen. So hätte er zum Beispiel direkt die ungeladene "Scheinwaffe" auf die Person gerichtet. Darum wurde die Tat nicht als "minder schwer" eingestuft. 

 redro24

Quelle: rosenheim24.de

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