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Modeschöpferin Laura Biagiotti gestorben

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Herzen und Blumen zum Valentinstag

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Damit es heute keine langen Schlangen in den Blumenläden gibt, wurden viele Sträuße schon am Samstag gebunden.

Wasserburg - Heute ist Valentinstag. Der Tag, an dem die Herren die Damen ihres Herzens beschenken. Ist das wirklich so?

"Wir Frauen werden nicht mehr beschenkt, wir müssen was falsch gemacht haben", lacht Annika Wierer. Ihre Kollegin Mathilde Heisler "verpackt halt anders", wenn sie weiß es wird ein Valentinstag-Geschenk. Aber beide Parfümspezialistinnen sind sich einig, dass Düfte das ganze Jahr über gekauft werden, nicht extra zu diesem Tag.

Wobei das durchaus auch schon anders war. "Früher haben wir extra geordert, da war die Nachfrage wesentlich stärker", erinnert sich Mathilde Heisler. Ein Phänomen, das auch Ilga von Braunmühl vom Schmuckgeschäft Smaragd beobachtet hat. "Vor Jahren war der Valentinstag deutlich besser, dann war ganz lange kaum etwas zu merken. Erst jetzt, da Charms, die kleinen Anhänger an Armband oder Kette, wieder in Mode sind, da nimmt das Valentinstaggeschäft wieder zu". Zumal da die Firmen die entsprechenden Motive liefern, vor allem Herzen in jeder Größe, Form und Preisklasse. "Da gibt jeder Hersteller Specials heraus, bewirbt entsprechend", bestätigt Eva Weinzierl von Inntime. Und die Herzen werden nicht, wie sonst, nur von Teenies gekauft, sondern von Kunden aller Altersklassen. Ein massiver Anstieg beim Umsatz sei aber nicht zu verzeichnen, der Valentinstag sei mit Weihnachten auch nicht ansatzweise zu vergleichen, sagt Markus Ruepp, "aber vielleicht gibt es heute ja noch einige Spontankäufer."

Die wird es heute vor allem in den Blumengeschäften geben. Die haben alle deutlich mehr Ware bestellt als an normalen Tagen. Bei der Markthalle ist es mehr als das Doppelte der sonst üblichen Menge und der Anteil an fertigen Sträußen ist höher. "An so einem Tag geht aber alles besser, ob das Primerl oder der große Strauß", weiß Elisabeth Hölzl aus Erfahrung. Daniella Reißmann von der Stielblüte ist da eher etwas skeptisch: "Ich bin zwar vorbereitet, rechne aber nicht mit einem Mega-Ansturm." Ihre Kollegin Steffi von Blumen Posch sieht das anders: "Da ist schon viel los", Vorbestellungen gebe es kaum, die Leute stünden einfach im Laden.

"Viel los" hält Katharina Kirmaier von Blumen Hirneiß fast für untertrieben. "Der Valentinstag ist komplett durchgeplant, sonst schafft man gar nicht alles." Schon Freitag und Samstag war die Blumenlieferung größer, denn am heutigen Tag wäre die Menge an frischen Blumen sonst nicht zu bewältigen. Die Vorbestellungen, vor allem für Fleurop, wurden schon am Samstag gebunden, ein großer Schwung Sträuße für das Geschäft ebenfalls, "sonst kommen wir nicht über die Runden." Und heute? "Essenspause wird schwierig", lacht Katharina Kirmaier, "aber Spaß macht so ein Tag schon. Da kann man mal wieder so richtig kreativ sein!"

Wasserburger-Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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