Freude am Miteinander seit 50 Jahren spürbar

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Elisabeth Wandiger trug das Jubiläums-Fahnenband zum Altar, Pater Anton Dimpflmaier segnete es und dann wurde das Band an der Standarte der Höfener Schützen befestigt.

Gars/Höfen - Vor 50 Jahren wurde der Höfener Schützenverein gegründet. Jetzt feierten die Schützen den "Runden" drei Tage lang.

Herrliches Wetter begleitete die Feierlichkeiten, die gleich mit einem Höhepunkt am Samstag begannen. "De letzt'n beißt da Hund" heißt das Kabarett von und mit "Da Bertl und I" und dazu war mit 300 Besuchern die Festhalle in Osterreit voll besetzt (Bericht im Kulturteil).

Am Sonntag wurde dann beim feierlichen Gottesdienst das Fahnenband geweiht und wurden Vereinsmitglieder geehrt. Am gestrigen Montag gingen die Festtage mit einem zünftigen Kesselfleischessen und musikalischer Unterhaltung von Georg Holzner aus Pürten zu Ende.

Der Garser Musikverein führte am Sonntag den großen Kirchenzug mit den regionalen Schützenvereinen an.

Ohne einen ersten Schritt könne kein Ziel erreicht werden, so Pater Anton Dimpflmaier in der barocken Garser Pfarr- und Klosterkirche. Vor einem halben Jahrhundert habe man bei der Gründung der Schützengesellschaft Höfen diesen ersten Schritt getan, und der Verein habe sich laufend erfolgreich weiterentwickelt. In den vergangenen Jahrzehnten sei stets die Freude an einem erfolgreichen, gut geregelten Miteinander zu spüren gewesen, und immer sei Verbundenheit im Glauben und mit der Heimat gepflegt worden. Viele würden mit ihren verschiedenen Talenten diesen Verein tragen und beim sportlichen Wettkampf lerne man die nötige Fairness. "Das Geheimnis eines langfristigen Erfolges als Mensch und Christ liegt in der Gemeinschaft untereinander und mit Gott".

Elisabeth Wandiger brachte das Jubiläums-Fahnenband zum Altar und sprach einen Prolog. Nach der Segnung durch Pater Dimpflmaier wurde das Band dann an die Fahne geheftet. Für die Musik beim Festgottesdienst sorgten die Gruppe Sax-Kebinger-Kobus und Georg Blabsreiter.

Gauschützenmeister Helmut Wagner bezeichnete die Höfener Schützen dann beim Festakt in Osterreit als "jungen Verein": Viele Jugendliche garantierten eine gute weitere Zukunft. Wagner stellte auch fest, dass die Gründungsurkunde damals nur eine Frau unterschrieben habe, heute dagegen seien knapp die Hälfte der Mitglieder weiblich.

Bürgermeister Norbert Strahllechner gratulierte dem Jubelverein und bedankte sich für das außerordentlich große ehrenamtliche Engagement zum Wohle der Allgemeinheit. "Die Höfener können mit Zuversicht in die Zukunft schauen".

Erster Schützenmeister Anton Wöhrl präsentierte viele interessante Bilder aus den letzten fünf Jahrzehnten und berichtete aus der Chronik des heute 160 Mitglieder starken Vereins.

ba/Wasserburger Nachrichten

Quelle: rosenheim24.de

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