IHK München und Oberbayern

IHK: Ilse Aigner ehrt Rosenheimer

+
IHK-Präsident Eberhard Sasse (2.v.l.) und die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner gratulierten Robert Pypetz (links) und Gustav Robert Voit (rechts).

Rosenheim - Die zwei Rosenheimer Robert Pypetz und Gustav Robert Voit sind die Jahrgangsbesten der IHK München. Sie wurden jetzt von Ilse Aigner in einer Feierstunde ausgezeichnet.

Zwei Fachwirte aus dem Landkreis Rosenheim haben ihre IHK-Prüfung 2013 als Beste ihres Jahrgangs abgeschlossen. Sie gehörten damit zu den 41 besten oberbayerischen Absolventen der IHK-Fortbildungsprüfungen, die nun in einer Feierstunde der IHK für München und Oberbayern den Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung oder die IHK-Urkunde für Jahrgangsbeste erhalten haben.

Insgesamt schlossen 2841 Teilnehmer im abgelaufenen Prüfungsjahr ihre Fortbildung als Meister, Fachwirte, Fachkaufleute oder Betriebswirte erfolgreich ab. Die Besten ihres Faches aus dem Landkreis Rosenheim sind der Geprüfte Technische Fachwirt Robert Pypetz aus Halfing und der Geprüfte Controller Gustav Robert Voit aus Söchtenau.

IHK-Präsident Eberhard Sasse und die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) gratulierten den Absolventen zu ihrem Erfolg. „Sie haben einen großen Schritt in Ihrer beruflichen Entwicklung gemacht und bewiesen, dass Sie motiviert, belastbar und leistungsfähig sind“, sagte Sasse den Preisträgern. „Die Wirtschaft braucht Sie dringend als Fachkräfte wie als Führungskräfte“, so der IHK-Präsident.

Wirtschaftsfachwirte in der Überzahl

Die größte Gruppe unter den Fortbildungsabsolventen sind die Geprüften Wirtschaftsfachwirte, gefolgt von Handelsfachwirten, Bilanzbuchhaltern, Industrie­meistern Metall und den Personalfachkaufleuten. Die Bayerische Staatsregierung fördert die Aufstiegsqualifizierung seit September 2013 mit 1000 Euro.

"Der Meisterbonus ist ein weiterer Anreiz für die berufliche Fortbildung und wird dabei helfen, den Fachkräftemangel in der Wirtschaft zu lindern“, sagte Sasse. Sasse erteilte einer stärkeren Akademisierung des Bildungssystems, die in vielen internationalen Bildungsstudien gefordert wird, eine Absage. „Die praxisnahe und am Bedarf der Unternehmen orientierte berufliche Bildung ist ein großer Standortvorteil Deutschlands und Bayerns, um den uns die ganze Welt beneidet“, so Sasse.

Die beruflichen Aussichten für Fortbildungsabsolventen sind laut einer IHK-Studie hervorragend. Nach der Prognose des IHK-Fachkräftemonitors fehlen in Oberbayern bereits 2020 rund 64.000 beruflich qualifizierte Fachkräfte. Bei den Akademikern wird dagegen nur ein Engpass von 8000 Arbeitskräften erwartet.

IHK-Präsident Sasse dankte auch den rund 1700 ehrenamtlichen Fortbildungs-Prüfern der IHK für München und Oberbayern für ihr Engagement. „Sie bilden das Rückgrat des Prüfungswesens und leisten eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe“, betonte er in seiner Festrede.

Pressemitteilung IHK München und Oberbayern

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: IHK

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser