Gemeinderat vertagt Entscheidung

Ein Imagefilm für Amerang?

Amerang - Eingehend diskutierte der Gemeinderat in der jüngsten Sitzung die Möglichkeit einer Kostenbeteiligung an einem Imagefilm über Amerang. Ein Beschluss wurde noch nicht gefasst.

Dabei handelt es sich um das Angebot eines bekannten Produzenten ("Schlemmerreisen"). Er bietet die Herstellung eines etwa 15-minütigen Films an, der außer den Ameranger Museen viele Veranstaltungen wie das Gautrachtenfest, das Ritterfest, Maibaumaufstellen und anderes zeigen möchte. Die Gesamtkosten werden mit rund 7000 Euro angegeben.

Wenn sich diverse Firmen und die Museen an der Finanzierung beteiligen, müssten von der Gemeinde anteilig noch rund 3000 Euro getragen werden. "Wichtig wäre, dass der Film unter die Leute kommt", betonte Bürgermeister Gust Voit und sah darin eine ausgezeichnete Möglichkeit, den Ort ansprechend darzustellen.

Einig waren sich die Ratsmitglieder, dass es sich um einen Werbefilm und damit um "Wirtschaftsförderung" handele. Andreas Schauberger wünschte sich eine genauere Klärung der Einsatzmöglichkeiten des Films, beispielsweise auch im Internet.

Mehrere Räte fragten nach der Möglichkeit, auch die größeren Ortsteile wie Evenhausen, Stephanskirchen oder Kirchensur in die Darstellung einzubeziehen. Andere wie Rupert Rußwurm oder Konrad Linner hielten dies für problematisch.

Auf Vorschlag des Bürgermeisters kamen die Räte überein, zunächst genauere Informationen einzuholen und das Thema dann in einer der nächsten Sitzungen erneut zu behandeln.

mpa/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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