Imker-Jubiläum: Ohne Bienen kein Leben

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Ausgestellt waren alte und aktuelle Gerätschaften der Imker.

Griesstätt - Der Honig ist für die Menschen seit jeher ein Elexier. Die Griesstätter Imker feierten jetzt das hundertjährige Bestehen und erinnerten an die Bedeutung der Bienen.

Diakon Simon Frank erinnerte in seiner Predigt beim Festgottesdienst daran, dass auch in der heiligen Schrift die Bienen eine Rolle spielen.

In Griesstätt, dies geht aus alten Schriften hervor, schlossen sich vor 100 Jahren einige Imker zusammen und gründeten einen Verein. Georg Hartl aus Au bei Altenhohenau führte den Verein von 1932 bis 1968 und übergab dann den Vorsitz an Josef Lenz aus Weitmoos. 1998 wurde Anton Horn Nachfolger und im Jahr 2008 wurde Josef Lenz junior zum Vorsitzenden gewählt.

Jetzt wurde das seltene Vereinsjubiläum gebührend gefeiert. Mitglied Rudolf Eser stellte dazu seinen Stadel in Steifl als Festhalle zur Verfügung. Gut besucht war bereits der Grillabend, bei dem am Samstag "Petra und Anderl" mit ihrer Musik für Stimmung sorgten.

Als Gemeinschaft dankten die Imker und die Pfarrangehörigen beim Festgottesdienst Gott für seine Gaben. Auch die Bienen leben in der Gemeinschaft und sind wichtig für die Natur, so Pfarrer Cristian Uptmoor in seiner Begrüßung. Für ihre Arbeit mit den Bienen dankte Diakon Frank den Imkern in seiner Predigt, da wie er ausführte, es ohne Bienen kein Leben gebe. Bewunderung fand bei den Gottesdienstbesuchern auch der mit Imkergegenständen geschmückte Altar.

Beim anschließenden Gartenfest in Streifl gratulierte Bürgermeister Franz Meier dem Verein zum 100-jährigen Bestehen und lobte die gut arbeitenden Vereinsmitglieder für ihren Einsatz für die Natur.

Vorstand Josef Lenz zeichnete Johann Huber aus Kornau für 30 Jahre Vereinszugehörigkeit mit einer Urkunde und Ehrennadel aus, Rudolf Thaller für 25 Jahre und für 15 Jahre Hans Römersberger. Hervorgehoben wurde vom Vorstand auch die Arbeit seines Stellvertreters Helmut Loher, der dieses Amt bereits seit 15 Jahren ausübt und seit 25 Jahren dem Verein angehört.

Gerne nahmen die Festbesucher die Gelegenheit wahr, die ausgestellten alten und neuen Arbeitsgeräte der Imker zu bewundern. Besichtigt konnten auch Bienenstände und Bienen in Glas-Schaukästen werden. Gerne beantworteten die Imker auch Fragen zur Bienenzucht und zur Honigherstellung. Emsig wie Bienen kümmerten sich Vereinsmitglieder um das leibliche Wohl der Festbesucher vom Weißwurstessen über den Mittagstisch zum Kaffee und Kuchen am Nachmittag. Auch die Fußballfreunde kamen auf ihre Kosten und konnten das WM-Spiel verfolgen.

alu/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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