Immobilien in Rosenheim teurer

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Ernst-Peter Geidobler, Johann Hainz und Peter Hiebl vom Immobilienverbund Rosenheim präsentieren den neuen Immobilienmarktbericht

Rosenheim - In seinem neuen Marktbericht analysiert der Immobilienverbund Rosenheim den Norden des Landkreises: Hohe Nachfrage und knappes Angebot lassen die Preise steigen.

Nachdem 2011 bereits die Immobilienmarktberichte für die Bereiche Inntal und Mangfalltal erschienen, legt der Immobilienverbund Rosenheim nun mit einem ausführlichen Bericht über die Situation auf dem Immobilienmarkt im Bereich des nördlichen Landkreises Rosenheim nach. Zwei in diesem Raum tätige Experten des IVR sammelten wertvolle Informationen über den Miet- und Kaufmarkt und fassten diese in einen für Käufer und Verkäufer nützlichen Bericht zusammen. Auf zehn Seiten werden im aktuellen Bericht die Stadt Wasserburg a. Inn sowie die Gemeinden Rott a. Inn, Ramerberg, Schechen, Griesstätt, Pfaffing, Edling, Babensham und Eiselfing unter die Lupe genommen.

Steigendes Preisniveau im Norden

Auch im nördlichen Landkreis Rosenheim ist ein steigendes Preisniveau bei relativ hoher Nachfrage und knappem Angebot zu beobachten. „Einen erheblichen Einfluss auf die weitere Preisentwicklung im Rosenheimer Norden wird jedoch die geplante Erstellung der Westtangente, also an die Anbindung an die BAB A8, haben“, erklärt Ernst Geidobler, Inhaber von „Geidobler Immobilien“ in Schechen.

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Auf dem Kaufmarkt lasse vor allem der derzeit hohe Stellenwert von Immobilien als Anlage die Preise wachsen, dies gelte jedoch hauptsächlich für Regionen mit gut ausgeprägter Infrastruktur. In ländlicheren Bereichen sehen die Experten das Weichen alter Häuser durch zeitgemäße Bauten mit entsprechender energetischer Ausstattung, im Kernbereich der Stadt Wasserburg seien hingegen attraktive Renovierungen von Altbauten für den Miet- und Eigentumswohnungsmarkt denkbar.

Nachfrage nach Mietwohnungen

Auch die Nachfrage nach Mietwohnungen ist in vielen der im Bericht analysierten Gemeinden gestiegen. „Seit ein bis zwei Jahren lässt sich daher auch ein Anstieg der Mietpreise beobachten“, weiß Peter Hiebl, Inhaber der Firma „Inntal Immobilien und Wohnbau“ in Haag. „Zwar ist in Zukunft mit einem etwas größeren Mietangebot durch die zunehmende Zahl an Kapitalanleger zu rechnen, Neubauten für den Mietwohnungsmarkt werden jedoch kaum errichtet, so dass keine Stagnation der Mietpreise zu erwarten ist.“ Dies gelte jedoch hauptsächlich für Orte mit städtischem Charakter, da ein Mietmarkt in ländlich geprägten Regionen durch den Mangel an Geschosswohnungen und die überwiegende Eigennutzung von Häusern kaum vorhanden ist. „Durch die schwache Infrastruktur werden Objekte in diesen Regionen künftig auch schwieriger zu vermarkten sein“, so die Immobilienexperten. „Tendenziell ist dort also mit stabilen bis eher sinkenden Preisen zu rechnen. In den Regionen mit gut ausgeprägter Infrastruktur zeige die Preisentwicklung jedoch maßvoll nach oben.

Pressemitteilung Immobilienverbund Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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