InnTerSchau kommt 2013 wieder

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Wasserburg - Auch wenn es kleine Schwachstellen gab fällt die Bilanz über die InnTerSchau durchaus positiv aus. Fest steht bereits: Sie kommt 2013 wieder!

Premiere geglückt - trotz Schwachstellen, die noch ausgebügelt werden müssen: Dieses Fazit hat Veit Lorenz, der gemeinsam mit seinem regionalen Partner Alois Meier die neue Wasserburger Messe an den Start gebracht hat, gestern gezogen. 2013 wird es die nächste InnTerSchau geben.

"Wir haben gezeigt, dass wir eine regionale Messe für Wasserburg auf die Füße stellen können", findet Projektleiter Lorenz. Die Besucherzahlen waren gestern beim Abbau zwar noch nicht ausgezählt. Am besten Messetag, dem Sonntag, sind nach Angaben von Lorenz jedoch allein über 3000 der ausgegebenen Freikarten in den Rücklauf gekommen.

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Was ihn besonders freut, ist die Tatsache, dass die Aussteller in großer Mehrzahl zufrieden mit der Organisationsarbeit des Teams Lorenz/Meier gewesen seien. Die beteiligten Firmen lobten vor allem die unbürokratische Unterstützung beim Aufbau und die intensive Betreuung während der Messetage sowie das einheitliche Bild der Halle aufgrund der hochwertigen Systemstellwände. Allerdings kritisierte Gaby Lehner von der Firma B11 aus Edling, dass an den Systemwänden keine Präsentationsbildschirme angeschraubt werden durften. Solche Installationen benötigen nach Informationen von Lorenz zusätzliche Aufbauhilfen, die bei der Anmeldung mit bestellt werden müssten.

"Es gibt noch Optimierungsbedarf", gibt Lorenz angesichts einiger Schwachstellen zu, die sich gezeigt haben. Beim nächsten Mal, das es angesichts bereits ausreichender Voranmeldungen und Zusagen von Ausstellern 2013 auf jeden Fall geben werde, müsse unter anderem das Catering verbessert werden.

Zelt für Catering und Vorführungen

Am Sonntag seien die Anbieter angesichts des Besucheransturms an ihre Grenzen gestoßen, zumal im Freigelände aufgrund des Starkregens Gastronomiestände schließen mussten. Bei der zweiten InnTerSchau wird es laut Lorenz deshalb ein eigenes Cateringzelt geben, in dem auch die Bühne für die Vorführungen aufgebaut wird. Ausbauen möchte Lorenz außerdem die Regionalität der Ausstellung. 70 Prozent heimische Firme aus dem Altlandkreis: Das ist ihm noch zu wenig. Aussteller wie der Wasserburger Optiker Andreas Götz sehen außerdem die Notwendigkeit, die Vielfalt der dargestellten Produkte und Dienstleistungen zu erhöhen. "Angesichts des Messethemas Gesundheit fehlten beispielsweise eine Apotheke und ein Hörgeräteakustiker", so Götz. Auch er wünscht sich noch mehr Wasserburger Beteiligung. Messeleiter Lorenz möchte deshalb die Stadt für 2013 intensiver mit einbinden.

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Verständnis äußerte er gestern im Gespräch mit unserer Zeitung für die Kritik zahlreicher Aussteller an der Werbung für die Messe. Viele nennen die Öffentlichkeitsarbeit grundsätzlich "noch ausbaufähig". Vor allem die Plakatierung an den Straßen galt als zu dezent. Lorenz weist darauf hin, dass sich der Messeveranstalter an die Werbesatzung der Stadt und deren Genehmigungen halten musste. "Zehn Plakate in Wasserburg sind einfach zu wenig." Mehr große Banner, wie sie an den Bundesstraßen standen, größere und augenfälligere Plakate wünscht er sich für das nächste Mal.

Auch mit dem Wirtschafts-Förderungs-Verband (WFV) will sich Lorenz möglichst bald zusammensetzen und in Gesprächen klären, "ob wir 2013 etwas gemeinsam machen und wie wir den WFV ins Boot holen können." Der Vorstand des WFV, vertreten durch Heinz Forstmaier, Jutta Mauritz und Adrian Gluchow, hatte der Veranstaltung am Sonntag einen Besuch abgestattet und mit den Ausstellern über die Stimmung auf der neuen Messe gesprochen. "Dem aktuellen Veranstalter waren und sind wir selbstverständlich wohl gesonnen", so der Vorstand. "Man hat ihn im Rahmen der Möglichkeiten des Verbands unterstützt." Auch wenn der WFV selbst nicht als Veranstalter auftrete, sei eine gut funktionierende Messe für die Wirtschaft in Wasserburg eine Möglichkeit, sich von der besten Seite zu präsentieren. Dass der WFV selbst keine Anstrengungen unternommen haben, eine neue Messe auszurichten, liege an Vorbehalten im Vorstand sowie bei vielen Mitgliedern im Vorfeld der InnTerSchau.

Ändern werden sich bei der zweiten InnTerSchau die Öffnungszeiten: Der Donnerstag mit langem Abend bis 22 Uhr hat sich zum Bedauern von Lorenz nicht bewährt. Statt an vier wird die neue Messe beim zweiten Anlauf an drei Tagen, Freitag bis Sonntag, geöffnet.

duc/Wasserburger-Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Veit

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