50 Jahre Siedlerverein St. Antonius

+
Zu den Feierlichkeiten des 50-jährigen Bestehens des Siedlervereins St. Antonius gab es zum Auftakt einen Festgottesdienst.

Reitmehring - Am Sonntag, den 25. Mai, feierte der Siedlerverein St. Antonius sein 50-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass gab es nicht nur einen Festgottesdienst:

Zum Auftakt gab es in der St. Antonius Kirche einen Festgottesdienst: Die Concenti Musicali sangen hier unter der Leistung von Peter Adler „Missa octo vocum“ von Hans Leo Hassler. Danach gab es im Gasthaus Kalteneck noch ein Festmenü für die knapp 200 Gäste.

Rund 200 Gäste waren zum Festmenü im Gasthaus Kalteneck geladen.

Die Geschichte des Siedlervereins ist längst beeindruckend: Der Bau der Siedlung St. Antonius und auch der ansässigen Kirche in Reitmehring hängt unmittelbar mit der Familie und dem Unternehmen Meggle zusammen. Ab 1953 wurden die ersten Gottesdienste in einem betriebseigenen Kapellenraum gefeiert. In den Jahren 1959 und 1960 stiftete das Unternehmen den Baugrund für die Kirche St. Antonius in Reitmehring ebenso wie die Kirchturmglocken. Am 13. November 1960 wurde die Kirche durch Weihbischof Johannes Neuhäusler geweiht. Im Jahr 1962 stellte Josef Anton II. Meggle ein Gesuch an das Landratsamt, um den Flächennutzungsplan zu ändern, da in bereits als Baugrund ausgewiesenen Flächen kein Grund für die Mitarbeitersiedlung gewonnen werden konnte. Die Behörden reagierten damals sehr schnell und den änderten den Flächennutzungsplan: Bereits 1963 wurde mit dem Bau der ersten Siedlungen begonnen. Im gleichen Jahr waren es in der St. Antonius Siedlung zunächst 52 Bauplätze und bis heute gibt es nun insgesamt 155 Bauplätze. Am 6. Oktober 1964 erfolgte die Vereinsgründung des Siedlervereins St. Antonius. Seit dem Jahr 2002 ist Dr. Wolfgang Lampeter der 1. Vorsitzende und Christine Engl seine Stellvertreterin.

50 Jahre Siedlerverein St. Antonius

Der Zweck des Vereins laut Satzung besteht darin, um beim Aufbau und der Gestaltung der Siedlungsgebiete vor allem bei der Gestaltung öffentlicher Wege und Anlagen mitzuwirken, die bestmögliche Erhaltung des Ei´gentums der Siedler mit Rat und Tat zu unterstützen und die Interessen der Siedler der Firma Meggle in Zusammenhang mit Eigentums- und Besitzveränderungen mit der Stadt abzustimmen. Themen für die künftige Vereinsarbeit liegen übrigens nicht mehr beim Aufbau und der Gestaltung der Siedlung an sich. Seit 20 Jahren beschäftigen den Verein Themen die von außen auf die Siedlung zukommen. In den vergangenen Jahren waren dies ein Wartehäuschen an der Bushaltestelle, eine Fußwegverlängerung in der Megglestraße sowie ein Gutachten der Fraunhofer Gesellschaft zum Thema Altstadtbahn. Zu den aktuellen Themen die den Verein beschäftigen, gehören unter anderem Verkehrsprobleme, Straßenbau, DSL-Netzausbau, Müllentsorgung sowie die Altstadtbahn.

Ludwig Stuffer

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Region Wasserburg

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser