Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Volksmusikabend im Rampl-Saal

Jetzt kann der Sommer gehen

OVB
+
Die Altboarische Musi aus Ramsau blies ebenfalls den Sommer hinaus beim Volksmusikabend im Rampl-Saal. Foto Günster

Reichertsheim (WZ) - Wehmut ist immer dabei, wenn der Reichertsheimer Trachtenverein zum Volksmusikabend in den Rampl-Saal einlädt. Dann ist sicher: Der Sommer ist vorbei, die staadere Zeit beginnt.

Ein Glück war es, dass der Abend überhaupt wieder stattfinden konnte, denn lange Zeit war die Zukunft des Rampl-Saales ungewiss. Jetzt ist zumindest das Anwesen im Besitz der Gemeinde, die den Vereinen wohlwollend gegenübersteht, und bei der Dorferneuerung ist ein Saal in Reichertsheim ein großes Anliegen. Trachtenvereins-Vorsitzender Augustin Grundner begrüßte auch Ernst Rampl, der diese Veranstaltung vor 16 Jahren ins Leben rief.

Etwas angeschlagen war der teetrinkende Sprecher Bert Lindauer, "entweder hört die Stimme ganz auf oder es wird besser". Er kommentierte wie gewohnt stets feinsinnig und mit Humor die Liedtexte und leitete über.

Den leisen Tönen, "das Jahr wird alt", folgte Heiterkeit, wie der Wechsel der Jahreszeiten. "Jetzt is a schon da Summa aus" - wie sich das anfühlt, beschrieb der Kolbmühler Zwoagsang, oder wenn "auf 'd Alm 's Wasser gfriert". Dazu ergänzten die Rettenbacher Sängerinnen: "Was bleibst denn da draußn?"

Polka, Walzer, Marsch, Boarischer, damit wechselten sich die Baumgartner Geigenmusi und die Ramsauer Altboarische Musi ab. Den ersten Schnee in den Bergen besangen die Geschwister Baumgartner aus Ostermünchen, der Kolbmühler Zwoagsang widmete sich dem Wichtigsten, der Liebe: "Bist a schens Dianei Du" und den Folgen: "I bin a arma Häuslmo."

Deutlicher Beifall zwischen den Stücken zeugte davon, dass es den Besuchern im fast vollen Saal sehr gefallen hatte. Damit kann der Sommer gehen.

Kommentare