Kannengießer: "Wir bleiben parteifrei"

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Dieter Kannengießer

Landkreis - War die Wahl rechtmäßig? Im Konflikt unter den Freien Wählern im Landkreis meldet sich jetzt der Kreisverband Freie Wähler/ÜWG zu Wort. 

In dem Konflikt unter den Freien Wählern im Landkreis Rosenheim bleibt der Kreisvorsitzende der freien und überparteilichen Wählergemeinschaften (FW/ÜWG), Dieter Kannengießer, bei seiner Haltung:

"Unser Verband bleibt parteifrei und wahrt die kommunalpolitische Neutralität." Dies sehe nicht nur die Satzung der FW/ÜWG so vor, sondern dies hätten sich auch die Mitglieder dieses Verbandes auf ihre Fahnen geschrieben. "Dies ist unser wichtigstes und auch erfolgreiches Herausstellungsmerkmal gegenüber den Parteien", so Kannengießer.

Der Kreisvorsitzende findet es sehr bedauerlich, dass sich Teile der Freien Wähler zur Partei entwickeln und damit bereits 1998 die Spaltung der Freien Wähler eingeleitet haben. Dies war auch der Grund, warum der FW/ÜWG-Kreisverband und mit ihm viele Ortsverbände vor Jahren aus dem Landesverband ausgetreten sind.

Nachdem sich Sepp Hofer aus Halfing dem FW-Landesverband angeschlossen habe um nun dort als Vorsitzender im Landkreis Rosenheim aufzutreten, werde er kurzfristig seine Konsequenzen aus der unzulässigen Doppelmitgliedschaft ziehen müssen, so Kannengießer. Abzuwarten bleibe, ob es sinnvoll sein könnte, einen neuen Landesverband der "Parteifreien" auf neutraler, nicht parlamentarischer Ebene zu konstituieren, um Verwechslungen mit dem FW-Landesverband von Hubert Aiwanger auszuschließen. Kannengießer: "Auf alle Fälle wird der Bürger durch diese parteitaktischen Geplänkel, die bisher bei den kommunalpolitisch orientierten freien Wählern nicht notwendig waren, verunsichert."

re/Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: rosenheim24.de

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