Zwei Betreuerinnen für Asylbewerber

Kiefersfelden/Rosenheim - Bei der Betreuung von Asylbewerbern geht der Landkreis neue Wege: Er hat zwei Sozialpädagoginnen für deren Betreuung eingestellt.

Wie die OVB-Heimatzeitungen am Mittwoch berichten, nehmen die zwei Sozialpädagoginnen am Montag ihre Arbeit für die Betreuung der Asylbewerber im Landkreis auf. Die Stelle, die sich die beiden Frauen teilen, wird mit 40 Stunden pro Woche durch das Diakonische Werk abgedeckt. 15 Stunden seien davon für den Gruberhof in Kiefersfelden vorgesehen, so Michael Fischer, Sprecher des Landratsamtes.

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Die Einmietung von 50 Asylbewerbern im Kieferer Gruberhof hatte zunächst in der Gemeinde zu Irritationen geführt. "Natürlich fallen 50 Asylbewerber auf und können durch ihr fremdländisches Aussehen das Ortsbild verändern", sagt Fischer, das sei auch Landrat Josef Neiderhell bewusst. "Doch wir stehen unter Druck. Schließlich müssen wir noch rund 100 weitere Bewerber im Landkreis unterbringen", so Fischer.

Formalrechtlich müsste der Landkreis nur für Unterkünfte sorgen, doch es sei der ausdrückliche Wunsch des Landrats, dass diese Personengruppe betreut und nicht ihrem Schicksal vor Ort überlassen werde.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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