Bebauungsplan für Klosterfeld beschlossen

Griesstätt - Für das Gewerbegebiet Klosterfeld ist das Bebauungsplanverfahren nun abgeschlossen. Der Gemeinderat musste sich dazu in seiner letzten Sitzung noch einmal mit einigen Stellungnahmen beschäftigen.

So forderte die Höhere Landesplanungsbehörde eine einvernehmliche Abstimmung mit den Fachstellen für Naturschutz. Ein Nutzungskonflikt durch die Nähe zum Wasserschutzgebiet sei aber nicht zu erwarten. Nach einem Bodengutachten ist auch ein ausreichender Flurabstand zum Grundwasser vorhanden.

Die untere Naturschutzbehörde forderte bei der Eingrünung großkronige Laubbäume. Die könnten eine sinnvolle Ergänzung zur Strauchpflanzung bilden, meinte auch der Gemeinderat. Im Abstand von 30 Metern sollen nun Laubbäume gepflanzt werden, dafür soll der Anteil an Kleinbäumen reduziert werden. Diese Gestaltung soll jedoch auf die nördliche und südliche Eingrünung beschränkt bleiben, da sich nach Westen hin ausschließlich Flächen für die Landwirtschaft und Gehölzbestände im Landschaftsschutzgebiet befinden und somit das Gewerbegebiet nicht in die bewohnte Landschaft wirkt.

Die IHK merkte erneut an, dass durch die Zulässigkeit von Wohngebäuden der Gebietscharakter des Gewerbegebietes in Frage gestellt und die gewerbliche Nutzung durch Emissionsbeschränkungen behindert werden könnte. Der Gemeinderat beschloss trotzdem keine entsprechende Änderung des Bebauungsplanes, da innerhalb des Gewerbegebietes Wohnungen nur für betriebszugehörige Personen und nur eine je Bebauungsplanparzelle zulässig sind.

Der Satzungsbeschluss fiel schließlich einstimmig.

hri/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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