SSV: Ludwig im Second-Hand-Laden

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MdB Daniela Ludwig (rechts) mit den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen des BRK-Kleiderladens Hannelore Drewlo, Johanna Zeiler und Renate Bauer sowie der Leiterin der BRK-Kleiderläden, Brigitte Baumann (von links).

Kolbermoor - Aussortieren, Beraten, Verkaufen: Die CSU-Bundestagsabgeordnete hat einen ganzen Vormittag im Second-Hand-Laden des Roten Kreuzes ausgeholfen. Erinnerungen wurden wach.

Der Sommerschlussverkauf bringt immer eine Hochphase für den Einzelhandel, die auch an den Kleiderläden des Bayerischen Roten Kreuzes nicht vorbeizieht. Und diesen Ansturm auf die Sommermode bekam die CSU-Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig auch gleich zu spüren, als sie einen Vormittag lang im BRK-Kleiderladen in Kolbermoor mitarbeitete. An der Kasse bildete sich eine Schlange, und Daniela Ludwig und die ehrenamtlichen Helfer im Laden hatten alle Hände voll zu tun. Für Ludwig allerdings ein schöner Stress, der sie an ihre Zeit als Verkäuferin in einem Bekleidungsgeschäft während ihres Studiums erinnerte.

27 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter helfen derzeit allein im Kolbermoorer Kleiderladen und sortieren täglich die Spenden, beraten die zahlreichen Kunden im Laden und verkaufen. „Besonders beliebt ist bei uns Kinderbekleidung – davon können wir nie genug haben“, erzählt Brigitte Baumann, die Leiterin der Kleiderläden in Stadt und Landkreis Rosenheim.

Nicht nur von dem umfangreichen Angebot an Bekleidung und Möbeln war Daniela Ludwig angetan, sondern auch von dem unterschiedlichen Kundenstamm, mit dem der Kleiderladen aufwarten kann. „Bis zu 60 Prozent unserer Kunden kaufen bei uns mit dem sogenannten Bedürftigenausweis ein, alle anderen kaufen einfach gerne Second Hand und hoffen, das eine oder andere Schnäppchen schlagen zu können“, so Baumann.

Um das Angebot im Laden immer attraktiv und abwechslungsreich zu gestalten, sind dort täglich bis zu sechs ehrenamtliche Mitarbeiter in zwei Schichten beschäftigt, die dafür zuständig sind, die Ware entgegen zu nehmen, auszusortieren und auszuzeichnen. „Jeder ankommende Kleidersack steckt voller Überraschungen. Manchmal finden sich dort teure Designerklamotten, aber hin und wieder leider auch getragene Unterwäsche. Aber die meisten Leute bringen uns wirklich tolle Sachen“, so die ehrenamtliche Mitarbeiterin Johanna Zeiler. Auch sie hat, wie alle Mitarbeiter in den Kleiderläden, eine Verschwiegenheitsklausel unterzeichnet, und so werden Kundenstamm wie gespendete Gegenstände vertraulich behandelt.

Fleißige Helfer werden übrigens in den unterschiedlichen Kleiderläden des BRK noch gesucht, Interessierte können sich einfach bei der BRK-Geschäftsstelle in Rosenheim melden.

Pressemittelung CSU

Quelle: rosenheim24.de

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