Piraten nominieren Kandidaten für Kommunalwahlen

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Die Piraten setzen zum Sprung in die Kommunalparlamente an.

Landkreis - Die Rosenheimer Piraten haben für die Kommunalwahlen ihre Kandidaten für den Stadtrat Kolbermoor, den Stadtrat Rosenheim und den Kreistag aufgestellt.

Danach treten jeweils auf den ersten drei Plätzen für den Stadtrat Kolbermoor Thomas G. Weigert, Bernhard Häusler und Gabriel Häusler an, für den Stadtrat Rosenheim Prof. Dr. Hartmut Ernst, Florian Schneider und Imke Arbinger sowie für den Kreistag Rosenheim Dr. Olaf Konstantin Krueger, Andreas Stürzl und Bernhard Häusler.

Spitzenkandidat Weigert begründet die Kandidatur der Piratenpartei in Kolbermoor mit der „Expertise der PIRATEN im Umgang mit Demokratie und Bürgerbeteiligung im digitalen Zeitalter“, die auch im Stadtrat von Kolbermoor gebraucht werde. Der Land- und Betriebswirt sowie Industriemeister Chemie hebt besonders die von der Piratenpartei geplanten Rats- und Bürgerbegehren hervor: „Wir möchten, dass der Bürger zu wichtigen städtebaulichen Fragen wie etwa die Neugestaltung des Bahnhofsumfelds befragt wird.“ Dies müsse nicht erst durch ein Bürgerbegehren geschehen, sondern könne auch direkt vom Stadtrat aus gestartet werden. „Nur so hält der Stadtrat den Kontakt zum Bürger zwischen den Wahlen alle fünf Jahre und kann sich ständig versichern, dass seine Politik wirklich die Meinung der Bürger widerspiegelt“, meint Weigert.

Auch Rosenheims Spitzenkandidat Ernst, Professor für Informatik an der Hochschule Rosenheim, unterstreicht das Engagement der Piratenpartei für eine „zeitgemäße Bürgerbeteiligung“. In den Kommunalparlamenten wollten die PIRATEN „konstruktiv mitarbeiten und dabei konsequent für mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung sorgen“. Ein weiteres wichtiges Anliegen sei eine „nachvollziehbare Energie- und Verkehrspolitik“ für die Stadt.

Für den Kreistag Rosenheim betont wiederum der promovierte Marketing- und Kommunikationsfachmann Krueger, die Piratenpartei wolle den Schuldenabbau unterstützen und zugleich die Anziehungskraft der Tourismusregion und des Wirtschaftsstandortes steigern. „Mit Blick auf die rasante Entwicklung in der Informations- und Kommunikationstechnik hat der Landkreis Potenziale, die es stärker zu fördern gilt, damit wir attraktiv und wettbewerbsfähig bleiben.“

Bevor die Piratenpartei jedoch gewählt werden kann, muss sie als Wahlvorschlag erst noch Unterstützerunterschriften sammeln: für Kolbermoor sind es 180, für die kreisfreie Stadt Rosenheim 340 und für den Landkreis Rosenheim 470. Dazu müssen sich Wahlberechtigte bis zum 23. Januar in Unterstützerlisten eintragen, die die Wahlleiter in den Rathäusern voraussichtlich ab 27. Dezember ausgelegt haben. „Nach den Aufstellungsversammlungen blasen wir jetzt ins Nebelhorn, um für die Wahlteilnahme der Piratenpartei in Stadt und Kreis zu werben“, erklärt Krueger. Und Ernst gibt sich überzeugt: „Dann können wir etliche Kommunalmandate gewinnen.“

Pressemitteilung Piraten Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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