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Ulla Prantl und Günther Bellin unterstützen künftig Abteilungsleiterin Gaby Brei (rechts), schon bisher für den sportlichen Bereich zuständig, beim Management der Bundesliga-Basketballerinnen.

Wasserburg - Die Basketball-Abteilung des TSV 1880 Wasserburg hat das Management der Damenbundesligamannschaft neu aufgestellt. Gaby Brei wird im Leitungsteam künftig von Günther Bellin und Ulla Prantl unterstützt.

Mit dem Rückzug von Jochen Bruch, der neun Jahre lang Manager der ersten Damenschaft war, wurde eine Neuorganisation nötig. Abteilungsleiterin Gaby Brei brauchte Verstärkung. Und wurde in einer Familie fündig, deren Name mit dem Wasserburger Basketball ohnehin untrennbar verbunden ist, bei Prantls.

"Mir war erstmal schlecht", lacht Ulla Prantl, Tochter des legendären "Joe" Prantl "und mit Abstand älteste Spielerin der Damen III". Seit 35 Jahren steht sie auf dem Basketballfeld, spielte Bayernauswahl sowie Deutsche Meisterschaften in der Jugend "und nächste Saison wahrscheinlich bei der Ü40", sagt sie fröhlich. Vom ersten Schreck ob des Brei'schen Attentats erholt, holte Ulla Prantl Günther Bellin mit ins Boot. Der Diplomingenieur hat Basketball nicht geerbt, sondern geheiratet: Seine Frau Carola spielte jahrelang in der ersten Damenmannschaft. "Fan bin ich seit mehr als zehn Jahren", so Bellin.

Ulla Prantl und Günther Bellin entlasten Gaby Brei - die für den sportlichen Bereich zuständig ist und bleibt - vor allem im Bereich Sponsoring sowie bei der Entwicklung, Planung und Durchführung von Veranstaltungen. Denn dort sollen die Aktivitäten verstärkt werden. So ist für Mitte September ein Wochenende "Zehn Jahre Bundesliga" mit international besetztem Turnier, Auftritt der U17-Bundesligamannschaft und mehr geplant.

Im luftleeren Raum operiert die neue Leitungsebene nicht. Die bisher schon aktiven Helfer werden allerdings anders eingebunden als zuvor, übernehmen für ihre Bereiche mehr Verantwortung. So bleibt Peter Maier weiter zuständig für den Hallenverkauf, organisiert Personal und Material und ist auch für die Spiele und Veranstaltungen außerhalb der Bundesliga Ansprechpartner. Da gut vernetzt, hilft Maier auch bei der Sponsorensuche.

Günther Hanke kümmert sich um den notwendigen Auf- und Abbau in der Halle und um die Technik, soll die Bundesligastandards in der Halle und den Umkleiden umsetzen und notfalls technisch unbegabten Spielerinnen bei Problemen in der Wohnung zur Hand gehen.

Florian Danner übernimmt die Öffentlichkeitsarbeit, hält den Kontakt zu den Medien, organisiert das Programm in der Halbzeitpause. Für das Saisonheft, den "Wabaku", den Fanartikel-Stand und anderes bleibt aber Sportwartin Angi Sonnenholzner zuständig. Ansprechpartnerin für die Fans wird Steffi Hinmüller, die auch Marketingaufgaben übernimmt. Für die Hallenkasse samt Personal ist Carola Bellin zuständig.

Organisator des Kampfgerichtes und der Videotechnik ist Anton "Don" Höpfl, der auch Hallensprecher bleibt, für das Scouting - also die Beobachtung von Spielen und Spielerinnen - ist Lubo Mandic zuständig. Um das jugendprojekt kümmert sich weiterhin Dagmar Burger. Die medizinische Betreuung der Mannschaft bleibt in den Händen von Dr.Oliver Braunsperger, Hans Friedl und Tini Hinmüller.

Nur ein Ansprechpartner oder eine Ansprechpartnerin für die Spielerinnen fehlt noch. Gewisse Englischkenntnisse und tagsüber Zeit sind laut Gaby Brei Voraussetzung, denn es soll zum Beispiel beim Gang zum Einwohnermeldeamt, zur Führerscheinstelle oder Arzt Unterstützung geboten werden - und darauf sind vor allem die ausländischen Spielerinnen angewiesen. Um die Gänge zur Ausländerbehörde kümmert sich weiterhin Gaby Brei - "die kennen mich da schon", grinst die Abteilungsleiterin - die der Arbeit im Orga-Team rund um die Bundesligamannschaft "sehr, sehr positiv" entgegensieht.

re/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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