"Es läuft gut im Alpenverein"

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Wasserburg - 225 neue Mitglieder bekam der Wasserburger Alpenverein im vergangenen Jahr, 3067 sind es jetzt. Die Angebote für alle Altersklassen werden gut angenommen.

"Es läuft gut im Wasserburger Alpenverein" freute sich auch dieses Jahr bei der Hauptversammlung Vorsitzender Fritz Gottwald.

Bei den Touren hob Gottwald vor allem die Werktagstouren hervor. An 48 Donnerstagen waren die Alpenvereinler im letzten Jahr unterwegs mit im Durchschnitt 36 Teilnehmern. Vor zehn Jahren hatte Amalie Freiberger diese Gruppe ins Leben gerufen, von einer Fahrgemeinschaft mit zwei bis drei Autos entwickelte sich dieses Angebot zu einer gut angenommenen Bustour. Mehrheitlich abgelehnt haben die Mitglieder einen Vorschlag aus den Reihen der Leiter der Werktagstouren, dass diese eigenverantwortlich für Anmeldung und Busbestellung sein sollten, um so Kosten zu sparen.

Mit der finanziellen Situation des Vereins zufrieden ist Schatzmeister Markus Reheis, auch wenn es "ein relativ schwieriges Jahr gewesen ist". Einen Batzen Geld investiert hat man für die neuen Matten im Boulderraum, umgezogen ist das AV-Büro zum Kaspar-Aiblinger-Platz, größte Ausgabe ist die Abgabe an den Hauptverein, von den rund 100000 Euro Umsatz 2012 ging die Hälfte an ihn. Der Kassenüberschuss im Vorjahr lag bei 3278 Euro.

Als Schwerpunkte festgelegt hat der Alpenverein bei seiner Mehrjahresplanung unter anderem den Erhalt des Hütten- und Wegnetzes, das Jugend- und Familienbergsteigen, den Natur- und Umweltschutz, Forschung und Sicherheit im Bergsport sowie die Förderung künstlicher Kletteranlagen. Um das zu erreichen, werden die Beiträge an den Verband nächstes Jahr erhöht. So stand auch die Erhöhung der Mitgliedsbeiträge auf der Tagesordnung, "um die Zukunft abzufangen", so der Schatzmeister. Die Mitglieder stimmten einer Erhöhung zu. A-Mitglieder zahlen ab nächstem Jahr fünf Euro mehr, dann 52 Euro, B-Mitglieder vier Euro mehr, dann 29 Euro, Familien zahlen dann 81 Euro.

Jugendreferent Matthias Seibt berichtete von der Kindergruppe, die sich alle zwei Wochen trifft, entweder in der Geschäftsstelle oder im Garten von Max Seitz. Außerdem ging es zum Skifahren, es gab Familientouren mit Erika Gottwald oder auch ein Wildniscamp.

Für 18- bis 28-Jährige gibt es ein neues Programm, Benedikt und Johannes Seibt laden sie zu Ski- und Klettertouren ein.

Die Arzmoos-Hütte brauche, so Hüttenreferent Rupert Altermann, ein neues Notstromaggregat und vielleicht auch eine neue Solaranlage.

Neben den Werktagstouren gehörten zum Programm auch 59 Wochenendtouren mit durchschnittlich 19 Teilnehmern. Tourenwart Horst Zantner dankte bei seinem Bericht der Familie Strahllechner, die nach zwei Jahren ihre Fahrtpreise moderat erhöhe, für Sektionsmitglieder der Buspreis aber mindestens bis Herbst gleich bleibe.

Heuer im Angebot hat der DAV Wasserburg 81 Unternehmungen, "dankenswerterweise möglich durch 44 ehrenamtliche Organisatoren sowie 16 Jugendleiter und Helfer", so Zantner.

An ausgebildeten Fachübungsleitern vom Klettern über Mountainbiken oder Lawinenkurse mangelt es der Sektion nicht, Vroni Moser und Oliver Wagner kommen als neue hinzu. Das jeden Dienstag stattfindende "After-Work-Biken"mit Robert Huber wird so gut angenommen, dass es vielleicht zwei Gruppen geben wird.

re/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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