Mehr als 5.200 Tonnen Streusalz gebraucht

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Landkreis - Ein außergewöhnlicher Winter hat den Streu- und Räumdienst in Atem gehalten: Mehr als 5.200 Tonnen Streusalz wurden verbraucht.

Das meist graue Wetter der vergangenen Monate war nicht verantwortlich für den hohen Salzverbrauch auf den Kreisstraßen. Wie das für den Winterdienst verantwortliche Sachgebiet im Landratsamt Rosenheim jetzt mitteilte, wurden seit Ende Oktober mehr als 5.200 Tonnen Streusalz und gut 1.300 Tonnen Salzsole ausgebracht, etwa doppelt so viel wie den gesamten vergangenen Winter.

Sachgebietsleiter Herfried Stumpf und seine Mitarbeiter im Winterdienst blicken auf einen außergewöhnlichen Winter zurück. Kaltes und trockenes Winterwetter war eher selten. Vorherrschend war stattdessen ein häufiger Wechsel zwischen Frost- und Tauwetter mit viel Nässe. Im Dezember und im März kam noch viel Schnee dazu.

Die Arbeitstage für den Winterdienst waren dementsprechend lang. Täglich um drei Uhr morgens machten sich die Frühmelder auf den Weg. Sie überprüften vorher festgelegte Streckenabschnitte und entschieden, ob die Fahrer der Räum- und Streufahrzeuge alarmiert werden müssen. Auch abends waren die Melder auf den Kreisstraßen unterwegs. Wenn es notwendig war, mussten auch die Räum- und Streufahrzeuge noch einmal raus. Einsatzende war oft erst um Mitternacht, so Stumpf.

Auf dem 360 Kilometer umfassenden Kreisstraßennetz waren 13 Räum- und Streufahrzeuge unterwegs. Darüber hinaus mussten die landkreiseigenen Liegenschaften, wie beispielsweise die Berufs- und weiterführenden Schulen in Bad Aibling, Rosenheim und Wasserburg oder das Klinikum Wasserburg geräumt werden. Mit den Nachbarlandkreisen Traunstein und Mühldorf, aber auch mit einigen Gemeinden wie Amerang, Eggstätt, Halfing, Höslwang, Oberaudorf und Brannenburg wurden Kooperationen vereinbart, um den Räumdienst vor Ort zeitsparend gestalten zu können.

5.234 Tonnen Streusalz und 1.339 Salzsole waren notwendig, um die Kreisstraßen frei zu halten. Zum Vergleich, im vergangenen Winter 2011/2012 waren es insgesamt 2.852 Tonnen Salz und 552 Tonnen Salzsole. Hinzu kamen noch gut 500 Tonnen, mit denen der Landkreis mehreren Gemeinden half, denen das Tausalz im Laufe des Winters ausging. Insgesamt gab der Landkreis für den Winterdienst, einschließlich Salzeinkauf und Lagerung, mehr als 1,3 Millionen Euro aus.

Abschließend war Herfried Stumpf ein zweifaches Dankeschön wichtig. Zum einen für seine Mitarbeiter, die in den vergangen Monaten mehrere tausend Stunden auf der Straße verbrachten und zum anderen an die Verkehrsteilnehmer, die sich im Umfeld der Räum- und Streufahrzeuge umsichtig verhielten.

Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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