Jugendsozialarbeit jetzt auch an Grundschulen

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Landkreis - Das Angebot der Jugensozialarbeit wird im Landkreis ausgebaut. An den Brennpunkten in Kolbermoor und Wasserburg sollen nun auch Stellen an Grundschulen geschaffen werden.

Das Angebot von Jugendsozialarbeit an Schulen wird im Landkreis Rosenheim ausgebaut. Der Jugendhilfeausschuss befürwortete am Mittwoch, 28. März, den Bedarf an Jugendsozialarbeit an fünf Schulen sowie die Ausweitung des bestehenden Angebots an einer Schule.

Konkret sollen die Mittelschulen in Edling und Rott sowie die Mangfallgrundschule in Kolbermoor und die Grundschule Wasserburg je eine Halbtagesstelle bekommen. Für die Adolf-Rasp-Grundschule in Kolbermoor ist eine Vollzeitkraft beantragt und an der Mittelschule in Wasserburg soll die bereits vorhandene Halbtagesstelle zu einer Vollzeitstelle aufgestockt werden.

Hoher Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund

Die Städte Kolbermoor und Wasserburg sind seit vielen Jahren Schwerpunkte für Maßnahmen der Jugendhilfe in allen Bereichen. Obwohl Verbesserungen erreicht werden konnten, gelten beide Kommunen weiterhin als Brennpunkte. Vor diesem Hintergrund unterstützte der Ausschuss den Ausbau an Jugendsozialarbeit. Dies gilt auch für die Grundschulen in beiden Städten, weil dort der Anteil der Kinder mit Migrationshintergrund höher als 20 Prozent ist. In den Mittelschulen Edling und Rott kann Jugendsozialarbeit erstmals angeboten werden und die Aufstockung auf eine Vollzeitstelle in der Mittelschule in Wasserburg wurde mit der Größe der Schule begründet.

Das Einverständnis der Regierung von Oberbayern vorausgesetzt, wird es die Jugendsozialarbeit an den genannten Schulen ab dem kommenden Schuljahr geben. Derzeit wird sie an 15 Mittelschulen, den vier Förderzentren und an allen vier Berufsschulen angeboten.

Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © pa

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